Pressemeldungen  | 10.05.2013

2.500 Arbeitsplätze durch Verhinderungsideologie verlorengegangen

Stallneubauten: Auch dem Tierwohl und dem Tierschutz wird gedient

Allein in den vergangenen drei Jahren sind in Deutschland 2.000-2.500 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft durch die Aktivitäten und Einsprüche gegen Stallneu- und Stallausbauten von Kritikern der modernen Nutztierhaltung direkt oder indirekt zum Opfer gefallen. Das geht aus Angaben des Bürgerinitiativen- und Verbändenetzwerkes „Netzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ hervor, denen zahlreiche konkrete Fälle und Einschätzungen über mittelbar verhinderte Stallanlagen zu Grunde liegen.
 
Für den Deutschen Bauernverband (DBV) sind nicht nur Arbeitsplätze im ländlichen Raum verlorengegangen, auch wurde dem Tierwohl und dem Tierschutz geschadet. Jeder neue moderne Stall bedeutet in der Regel auch eine Investition in das Wohlbefinden der Tiere. Der DBV fordert von der Bundesregierung und den Landesregierungen, Bauernfamilien Mut zu machen in die Nutztierhaltung zu investieren. In der Auseinandersetzung mit emotional argumentierenden Bürgerinitiativen brauchen Bauern Rückenstärkung.