Pressemeldungen  | 24.09.2015

Andreas Hermes Akademie startet „Plattform Ländliche Räume“

Neuer interdisziplinärer Ansatz für Themen des ländlichen Raumes

Die Andreas Hermes Akademie hat in Berlin die „Plattform Ländliche Räume“ auf den Weg gebracht. Die Plattform will die Themen der ländlichen Räume in die Öffentlichkeit bringen und dazu den interdisziplinären Dialog, die Vernetzung und das Themenmanagement  fördern und unterstützen. Die Attraktivität der ländlichen Räume soll als Lebens- und Wirtschaftsraum wie auch als Natur- und Erholungsgebiet sichtbarer werden. Hierzu zählen die Stabilisierung und der Ausbau von Standortvorteilen und das Anstoßen von Weiterentwicklungen regionaler Wertschöpfungsketten. Dazu ist laut Andreas Hermes Akademie ein starker Verbund unterschiedlichster Akteure notwendig. Ein Kreis ideeller Träger aus Verbänden, Organisationen und Personen ist in der Plattform verankert, Vertreter aus Ministerien, Politik und Wissenschaft sind weitere Mitwirkende. Finanziert wird die „Plattform Ländliche Räume“ aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank.  
 
Als etablierte Bildungseinrichtung für die ländlichen Räume ist die Andreas Hermes Akademie Träger dieses Projektes. Die Geschäftsführung der Plattform liegt bei Marika Puskeppeleit. Die 52-jährige Geografin und Stadtplanerin hat sich in ihren bisherigen Tätigkeiten in Stiftungen, Arbeitgeberverbänden und Hochschulen bereits intensiv mit den Themen des ländlichen Raums befasst. Sie hob zur Gründung vor allem den interdisziplinären Aspekt hervor: „Die Plattform soll sich zu einem Forum entwickeln, in dem branchen-, verbände-, parteien- und ressortübergreifend aktuelle und Zukunftsthemen bearbeitet werden.“ Durch diesen interdisziplinären Mix erhofft sich Puskeppeleit neue Impulse und Lösungen bekannter Probleme. Die Plattform übernehme die Funktion des Moderators, Netzwerkmanagers und Kommunikators für die Anliegen der ländlichen Räume in Richtung Verbände, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.