Pressemeldungen  | 10.03.2016

Ausbildungsberuf Fischwirt/in novelliert

Neue Fachrichtungen und aktualisierte Inhalte und Prüfungsbestimmungen

Mit Beginn des kommenden Ausbildungsjahres im August 2016 wird eine neue Ausbildungsverordnung zum/zur Fischwirt/in gelten.
 
Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte, wird die bislang geltende Ausbildungsverordnung aus dem Jahr 1972 abgelöst und die Ausbildung auf eine aktuelle inhaltliche, strukturelle und prüfungstechnische Basis gestellt. Demnach können angehende Fischwirte zukünftig in den Fachrichtungen „Aquakultur und Binnenfischerei“ sowie „Kleine Küsten- und Hochseefischerei“ ausgebildet werden.
 
Unter maßgeblicher Einbindung der für den Agrarbereich zuständigen Sozialpartner vereinbarte eine Sachverständigenkommission, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beauftragt und durch das Bundesinstitut für Berufsbildung einberufen worden war, eine neue Strukturierung des Berufs. Die arbeitgeberseitige Koordinierung erfolgte durch den Deutschen Bauernverband. Mit maßgeblicher Einbindung des Deutschen Fischereiverbandes wurden die Ausbildungsinhalte aktualisiert und an zukünftige berufliche Anforderungen der Fischwirtschaft angepasst.
 
Wesentlich verändert wurden zudem die Prüfungsbestimmungen, die zukünftig nach handlungs- und kompetenzorientierten Standards angelegt sind. Im bundesweiten Arbeitskreis der zuständigen Stellen für die Berufsbildung (beim Verband der Landwirtschaftskammern) wurde die bundesweite Koordinierung der Umsetzungsarbeit aller regional zuständigen Landwirtschaftskammern und -ämter bereits eingeleitet. Die novellierte Ausbildungsverordnung für den Ausbildungsberuf Fischwirt/in vom 26.2.2016 wurde am 7.3.2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.