dbk-Monatsmagazin

Thema des Monats: 
Neuorganisation der Agrarsozialversicherung
weitere Themen:
Neuer Bundesträger
Optimismus bei der Agrarfinanztagung
3. Berliner Milchforum
Widerstand gegen Neuabgrenzung
 
 
Ein neuer einheitlicher Bundesträger für die landwirtschaftliche Sozialversicherung ist
geschaffen. So löst die „Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau“
am 1. Januar 2013 die bisherigen zahlreichen landwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger
ab. Dennoch gibt es auf dem Weg zu dieser neuen Organisationsform noch viele
Aufgaben, die von der Selbstverwaltung gelöst werden müssen. Die Deutsche Bauern
Korrespondenz sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden des LSV-Spitzenverbandes und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Leo Blum, wie dies gelingen
könnte.
 
 
 
 
Ausgewählte Artikel zum Download:
Von ausgewählten Artikeln der dbk-April-Ausgabe erhalten Sie hier eine Leseprobe:
 
 
Ein solidarisches Sozialversicherungssystem erhalten
Ein neuer einheitlicher Bundesträger für die landwirtschaftliche Sozialversicherung ist
geschaffen. So löst die „Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau“
am 1. Januar 2013 die bisherigen zahlreichen landwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger
ab. Dennoch gibt es auf dem Weg zu dieser neuen Organisationsform noch viele
Aufgaben, die von der Selbstverwaltung gelöst werden müssen. Die Deutsche Bauern
Korrespondenz sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden des LSV-Spitzenverbandes und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Leo Blum, wie dies gelingen
könnte.
 
Neue Chance nutzen
Unbestritten ist, dass die Schaffung eines bundeseinheitlichen Beitragssystems eine große
Herausforderung für die Selbstverwaltung des neuen Bundesträgers ist. Wie verschiedene
Persönlichkeiten rund um die bisherige landwirtschaftliche Sozialversicherung dies
beurteilen, dokumentiert die Rubrik Nachgefragt der Deutschen Bauern Korrespondenz.
 
Weiterhin unbegreiflich
In den Legislativvorschlägen zur ELER-Förderung 2014 bis 2020 ist in Artikel 33 auch die
Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete – Berggebiete sind außen vor – vorgesehen.
In Kraft treten soll die Neuabgrenzung bereits 2014. Im Mai 2009 hatte die Europäische
Kommission die Mitgliedstaaten aufgefordert, eine Neuabgrenzung auf Basis von acht biophysikalischen Indikatoren wie Steinigkeit, Durchwurzelungstiefe, übermäßige Bodenfeuchte, Hitzestress oder Hängigkeit zu testen bzw. zu simulieren. Auch wenn die Kommission die Kriterien mittlerweile ein wenig modifiziert hat, steht fest, dass der Versuch, die natürlichen Benachteiligungen europaweit anhand von acht biophysikalischen Kriterien
zu definieren, überwiegend gescheitert ist.
 
 
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