dbk-Monatsmagazin

dbk 07/10

Thema des Monats: 
Bauerntag 2010 setzt Zeichen
 
weitere Themen:
Für eine starke GAP auch nach 2013
Deutscher Bauerntag in Text und Bild
Naturschutz und Artenvielfalt
Russlands Agrarwirtschaft im Aufbruch
 
 
"Naturschutz greifbar und erlebbar machen"
Prof. Dr. Schumacher im Interview mit der Deutschen Bauern Korrespondenz
 
Landwirtschaft und Naturschutz bewegen sich in einem Spannungsfeld, in dem es immer
wieder zu Reibungspunkten kommt. Während für die Landwirte die Nahrungsmittelproduktion
oberste Priorität hat, sorgen sich die Naturschützer um die biologische Vielfalt
von Tieren und Pflanzen. Die Deutsche Bauern Korrespondenz hat das Internationale Jahr
der Biodiversität 2010 zum Anlass genommen, sich mit Prof. Dr. Wolfgang Schumacher,
Bonn, über ein schwieriges Beziehungsgeflecht zu unterhalten.
 
 
 
Ausgewählte Artikel zum Download:
Von ausgewählten Artikeln der dbk-Juli-Ausgabe erhalten Sie hier eine Leseprobe:
 
Bauerntag in Berlin - Was Bauern und Umweltschützern nützt
Dradio.de, der Internetauftritt des Deutschlandfunks, sah anlässlich des Deutschen Bauerntages am 1. und 2. Juli 2010 in Berlin eine „… sich zuspitzende Kontroverse über eine nachhaltige und auch aus entwicklungspolitischer Sicht faire Agrarpolitik.“ Die Teilnehmer des
Deutschen Bauerntages fragen sich verwundert, woran man diese Zuspitzung hätte fest -
machen können, war doch auch der Umweltschutz prominent in die Diskussion eingebunden.
Lutz Ribbe, Direktor von Euronatur, beleuchtete natürlich das Spannungsfeld zwischen
Leistungsfähigkeit und Effizienz in der Landwirtschaft einerseits und möglichst weitgehendem
Schutz von Natur und Umwelt andererseits. Aber auch er verschloss sich der allgemeinen
Grundstimmung nicht, dass es der EU-Agrarpolitik mit den Landwirten in Deutschland
und Europa immer wieder gelungen ist, diesen Spannungsbogen zu entlasten und beides
fest im Auge zu behalten, die Wirtschaftlichkeit wie die Natürlichkeit des bäuerlichen Tuns.
 
 
 
Naturschutzpolitik muss sich weiterentwickeln
Im Jahr 1992, auf dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro,
wurde nicht nur die Agenda 21 als weltweite Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet.
Die 190 anwesenden Staaten haben sich auch auf die Konvention zur biologischen Vielfalt
verständigt und das Ziel festgelegt, bis 2010 den Rückgang der biologischen Vielfalt zu
stoppen. 2010 ist nunmehr das Jahr der Bilanz. Anlässlich des Internationalen Jahres der
Biologischen Vielfalt sind eine kritische Analyse des Erreichten und die Verabredung der
weiteren Strategie angebracht.
 
 
 
 
Interessenten können die dbk direkt beim Deutschen Bauernverband bestellen:
Die Zeitschrift erscheint monatlich und kann gegen eine Gebühr von 33,50 Euro inklusive sieben Prozent Mehrwertsteuer abonniert werden über
m.steinmetzer@bauernverband.net oder per Fax. 030-31904-431