dbk-Monatsmagazin

dbk 07/11

Thema des Monats: 
Bauerntag 2011 in Koblenz
weitere Themen:
Bauerntag bringt vorzeigbare Ergebnisse
DBV-Präsident im Interview
Leitbild des Deutschen Bauernverbandes
Energiewende und Flächenverbrauch
 
 
Energiewende und Flächenverbrauch
In der Diskussion um die Energiewende konnte der Deutsche Bauernverband seinen langjährigen
Forderungen zur Senkung des Flächenverbrauchs Nachdruck verleihen. Zu offensichtlich
sind die verschärften Flächennutzungskonkurrenzen, wenn die Bioenergie helfen
soll, Atomkraftwerke zu ersetzen und außerdem eine Vielzahl von neuen Leitungstrassen,
Windparks usw. erforderlich sein werden. Mit allem Nachdruck hat sich der Deutsche Bauernverband
gegenüber Öffentlichkeit, Bundesregierung und Bundestagsabgeordneten dafür
eingesetzt, mit der Energiewende auch eine Wende beim verschwenderischen Umgang
mit landwirtschaftlichen Nutzflächen zu verbinden. Beim Deutschen Bauerntag in Koblenz
griff Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Forderungen des Berufsstandes auf und kündigte
für den Herbst an, das Thema Flächenverbrauch auf die politische Agenda zu setzen.
Mehr dazu im Thema des Monats in der Juliausgabe der dbk.
 
 
 
Ausgewählte Artikel zum Download:
Von ausgewählten Artikeln der dbk-Juli-Ausgabe erhalten Sie hier eine Leseprobe:
 
 
Deutscher Bauerntag 2011 bringt vorzeigbare Ergebnisse
„Deutscher Bauerntag in Koblenz will Werte schaffen“, „Energiewende darf nicht auf Kosten
der Lebensmittelproduktion gehen“, „Wirtschaftliches Wachstum muss vom Flächenverbrauch
entkoppelt werden“, „EHEC-Infektion muss im Einzelnen aufgearbeitet werden“:
Das ist eine kleine Auswahl der Schlagzeilen, die aus den Reden, Diskussionsbeiträgen,
Forumsveranstaltungen und Pressekonferenzen entstanden sind. Alle kreisen um die
drei wichtigsten Themenbereiche dieses äußerst lebendigen und ergebnisreichen Deutschen
Bauerntages in Koblenz am Rhein: die bevorstehende Reform der Gemeinsamen
Agrarpolitik (GAP-Reform), die von der Bundesregierung jetzt durchgesetzte Energiewende
und den vorläufigen Abschluss eines hochintensiven Leitbildprozesses innerhalb des
DBV und seiner Landesbauernverbände. Mag auch die mediale Außenwirkung dieser von
mehr als 1.200 Teilnehmern besuchten Veranstaltung durch die zeitgleiche Abstimmung
im Bundestag über die Energiewende und die kurz zuvor von der EU-Kommission entwickelten
Haushalts- und Finanzvorschläge für das EU-Budget bis 2020 etwas gelitten haben;
die fachliche Resonanz, aber auch die Innenwirkung in den deutschen Berufsstand
hinein sind mehr als vorzeigbar.
 
Zusammenhalten und Orientierung geben!
Gerd Sonnleitner ist seit 1991 Präsident des Bayerischen Bauernverbandes und seit 1997
Präsident des Deutschen Bauernverbandes. In diesem Frühjahr kam – zum zweiten Mal –
eine zweijährige Präsidentschaft bei COPA dazu. Beim Bauerntag in Koblenz hat Präsident
Sonnleitner den Rückzug aus seinen Ämtern angekündigt. In seine Amtszeit fallen viele
Veränderungen und Weichenstellungen in der Agrarpolitik und vor allem auch in der
Gesellschaft, die nicht ohne Auswirkungen auf den Verband bleiben.
 
Energiewende – bitte mit Bodenhaftung!
Der Deutsche Bauernverband mit seinen Landesbauernverbänden war in den vergangenen
Mai- und Juniwochen heftig gefordert, den im Bundestag vertretenen Fraktionen die Auffassung
der Landwirtschaft zum weiteren Ausbau der Bioenergie nahezubringen. Die „beschleunigte
Energiewende“ hat auch die Arbeit im DBV beschleunigt. Der Deutsche Bauernverband
hat gegenüber den Ministerien und im Bundestag bei vielfältigen Gesprächen
und Veranstaltungen drei grundlegende Botschaften vermittelt.
 
 
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