dbk-Monatsmagazin

dbk 09/08

Thema des Monats:
Ernte 2008: mehr Ertrag, höhere Kosten
weitere Themen:
Farm Bill stärkt nationale Agrarpolitik
DBV-Delegation in Russland
Interview: Spezialisten im Team
Hinter den Kulissen: die ABC-Unternehmen
 
„Gefragt sind Spezialisten im Team"
Unternehmensberater im Interview mit der Deutschen Bauern Korrespondenz
 
Die Anforderungen an die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe sind deutlich komplexer geworden; es wird immer mehr Spezialwissen gefordert. Der Berater von heute kann das notwendige Spezialwissen in den einzelnen Bereichen nicht mehr als Allroundberater abdecken. Daher sind heute Spezialisten im Team gefragt. Dies betonte Dr. Reimer Mohr, Berater und Geschäftsführer bei der Hanse Agro Unternehmensberatungs GmbH in Hannover im Interview mit der Deutschen Bauern Korrespondenz (dbk). Die dynamischen und volatilen Agrarmärkte fordern von den Landwirten gezielte Strategien für den Anbau und insbesondere auch für die Vermarktung. Den „heißen" Tipp für den Markt von morgen dürften die Landwirte von ihrem gut informierten Berater bzw. Informationsdienst allerdings nicht erwarten. Durch eine regelmäßige Beobachtung der Märkte, so Dr. Mohr in der aktuellen Septemberausgabe der dbk, ließen sich aber Trends erkennen. Für den einzelnen Landwirt bleibe es schwierig, die Vielzahl der Einflussfaktoren zu bewerten, die für den heimischen Markt preisrelevant seien. Auch lerne man bei der Marktbeobachtung jedes Jahr dazu. Aufgrund der Bedeutung für den Betriebserfolg müssten sich Landwirte mit dem Markt wöchentlich auseinander setzen. Dr. Mohr wörtlich in der Mitgliederzeitschrift des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Es ist nicht ausreichend, sich auf Analysten, Berater oder Händler zu verlassen." Berater, die sich regelmäßig mit den Märkten beschäftigen, seien jedoch wichtige Diskussionspartner. Laut Unternehmensberater Mohr ist die Vermarktung heute ein Ganzjahresprozess.
 
 
Ausgewählte Artikel zum Download:
Von ausgewählten Artikeln der dbk-September-Ausgabe erhalten Sie hier eine Leseprobe:
 
 
Mehr in der Scheune, aber weniger auf der Bank
Der Deutsche Bauernverband hat zusammen mit den Landesbauernverbänden seine diesjährige
Ernteberichterstattung mit einer Pressekonferenz am 21. August 2008 in Berlin
abgeschlossen. In dieser Ausgabe der dbk werden ausführlich die Details des Erntejahres,
die regionalen Unterschiede, aber auch die europäischen und weltweiten Trends bei
Getreide, Raps, Obst, Gemüse und den übrigen Sonderkulturen erläutert. Das generelle
Fazit lautet: Die Landwirte in Deutschland und Europa konnten bei teilweise schwierigeren
Witterungsverhältnissen trotzdem eine gute Ernte einbringen, keinesfalls aber eine
Rekordernte. Das gute Durchschnittsergebnis darf aber nicht die erheblichen regionalen
Unterschiede im Ertragsniveau, aber auch bei den Qualitäten, je nach den klimatischen
Verhältnissen vor Ort, verdecken.
 
 
"Gefragt sind Spezialisten im Team" - Interview mit Dr. Reimer Mohr
Dynamische und volatile Agrarmärkte fordern von den Landwirten gezielte Strategien für
Anbau und Vermarktung. Auch die Beratung stellt dies vor neue Herausforderungen,
so Dr. Reimer Mohr, Hanse Agro Unternehmensberatung GmbH.
 
 
Was bleibt unter dem Strich?
Die Landwirte sind mit rasant gestiegenen Kosten für alle Produktionsmittel konfrontiert.
Gleichzeitig schreibt die vor- und nachgelagerte Industrie schwarze Zahlen. Worauf sich
die Landwirtschaft künftig einstellen muss, beantworteten Persönlichkeiten aus Industrie
und Praxis für die Deutsche Bauern Korrespondenz.
 
 
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