Pressemeldungen  | 06.09.2013

DBV empört über Entgleisung im 100-Tage-Programm der Grünen

Nach Recht und Gesetz arbeitende Bauernfamilien werden kriminalisiert

Beim Deutschen Bauernverband (DBV) stoßen Wahlkampfparolen zur Tierhaltung im 100-Tage-Programm von Bündnis 90 / Die Grünen auf scharfe Kritik. Die Landwirte werden darin als „Drogenhändler und Tierquäler“ kriminalisiert. Diese Wortwahl in einem offiziellen Parteiprogramm sei nicht tolerierbar, heißt es beim DBV. Auch bei verschiedenen Wahlkampfveranstaltungen und Interviews hat Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin mit den Worten „Wir müssen gegen den Drogenhandel im Stall vorgehen“ die tierhaltenden Landwirte öffentlich diffamiert, statt inhaltliche Diskussionen über die Weiterentwicklung der Tierhaltung zu führen, stellt der DBV fest.
 
Der Bauernverband fordert Bündnis 90 / Die Grünen auf, die im 100-Tage-Programm getroffenen Aussagen und die Wortwahl zu überprüfen sowie auf kriminalisierende Hetzparolen im Wahlkampf zu verzichten. Diese Äußerungen würden den gesellschaftlichen Frieden auf dem Land gefährden. Demagogie und bewusst falsche Darstellungen seien auch und gerade im Wahlkampf inakzeptabel.