Pressemeldungen  | 13.06.2017

Der Südafrikaner Theo de Jager neuer Weltbauernpräsident

Wahl auf dem Weltbauerntag in Helsinki

Theo de Jager, Obstbauer und Holzproduzent aus Südafrika, wurde von der Generalversammlung in Helsinki zum neuen Präsidenten des Weltbauernverbandes WFO gewählt. Der 54-jährige de Jager ist seit 2013 Präsident der Konföderation der Bauernverbände des südlichen Afrika. Er war von 2014 bis 2017 Präsident des Pan-Afrikanischen Bauernverbandes PAFO.

 

De Jager kündigte an, sich dafür einzusetzen, den Bauern auf der politischen Weltbühne, wie bei den internationalen Klimaverhandlungen oder gegenüber den Vereinten Nationen, eine Stimme zu verleihen. Er wolle die Interessen aller Mitglieder ungeachtet von Betriebsgröße und Herkunft bündeln. De Jager ist Nachfolger des Neuseeländers William Rolleston, der die WFO seit Herbst 2016 kommissarisch leitete.

 

Bauern-Delegationen aus allen Kontinenten diskutieren auf dem Weltbauerntag 2017 über die globalen Entwicklungen und die gemeinsamen Herausforderungen für die Landwirtschaft. Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist mit einer Delegation unter Leitung von DBV-Präsident Joachim Rukwied vertreten. Der Weltbauernverband ist ein Zusammenschluss von 80 Bauernverbänden aus 60 Ländern. Er hat sich das Ziel gesetzt, im Dialog mit internationalen Organisationen und Regierungen gute politische Rahmenbedingungen zu schaffen und die Lebensbedingungen aller Landwirte weltweit nachhaltig zu verbessern.