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Tiergesundheit in der Landwirtschaft
Behauptet wird, dass die Tiere durch die moderne Nutztierhaltung stärker leiden.

Tatsache ist, dass es den landwirtschaftlichen Nutztieren heute besser geht als früher.

Fakten: 
Die Haltungsbedingungen in Deutschland werden immer stärker auf die Bedürfnisse der Nutztiere ausgerichtet, zum Beispiel durch besseres Stallklima, höhere Futterqualität, Hygiene, Tiergesundheitsmanagement sowie durch gezieltere Zuchtmethoden.
  • Jeder neu gebaute Stall ist ein Fortschritt für Tierschutz und Tierwohl. Die Haltungstechniken werden stets verbessert, was sich positiv auf die Gesundheit der Tiere auswirkt. Der Landwirt baut zum Beispiel verschiedene Böden ein, die an die Tierart angepasst werden. So können die Tiere sicherer und bequemer laufen.
  • Die Tierzüchter steigern ständig die Lebensleistung ihrer Tiere und konzentrieren sich dabei vor allem auf die Zuchtziele Tiergesundheit, Robustheit und Langlebigkeit.
  • Beispiel Milchkuh: Die Nutzungsdauer hat sich ist in den letzten Jahren trotz höherer Milchleistung verlängert. Die Gesundheit und Fitness der Kuh werden bei den Zuchtzielen der Rasse Holstein-Friesian mit 55 Prozent stärker gewichtet als die Milchleistung.
  • Ähnlich bei Schweinen und Geflügel: Hier sind neben Sozialverhalten und Leistung die Gesundheit und die Krankheitsresistenz der Tiere wichtige Zuchtziele.

 

  • Die Verlustrate ist in der Schweinemast von 4,1 Prozent im Jahr 2004/05 auf 2,6 Prozent im Jahr 2014/2015 gesunken und auch bei der Ferkelerzeugung sanken die Verluste trotz steigender Ferkelzahlen.