Pressemeldungen  | 06.08.2013

Grünen-Forderungen zu Veggie-Day voll daneben

DBV: „Fleisch gehört zu einer gesunden Ernährung“

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sagt eindeutig „Ja“ zur Aufklärung über eine gesunde, vielseitige Ernährung, aber deutlich „Nein“ zu staatlichen Vorgaben, was auf den Tisch des Verbrauchers kommen darf. Statt eine Verbraucher- und Ernährungsbildung als festen Bestandteil in den schulischen Lehrplänen zu verankern, wollen die Grünen nach der Bundestagswahl offenbar den Bürger in Ernährungsfragen entmündigen und ein staatliches Fleischverbot an einem Wochentag, dem sogenannten Veggie-Day“ durchsetzen, kritisierte der DBV.
 
Mit ihrer Forderung suggerieren die Grünen, dass Fleisch und Fleischwaren ungesund sind. Dies ist nachweislich falsch. Alle repräsentativen wissenschaftlichen Studien belegen dagegen, dass eine ausgewogene Ernährung, zu der auch tierische Lebensmittel gehören, die Gesundheit fördert. Wissenschaftlich belegt ist, dass gerade erst der Verzehr tierischen Eiweißes den Entwicklungsprozess zum Homo sapiens ermöglicht hat. Der DBV macht auch auf die offiziellen Auswertungen der FAO zum weltweiten Fleischverzehr aufmerksam, wonach die Lebenserwartung in den Ländern offenbar am höchsten ist, in denen auch Fleisch zum täglichen Speiseplan gehört. Zudem fällt auf, dass gerade in der als gesund geltenden mediterranen Küche Fleischkonsum einen hohen Stellenwert hat. Spanier zum Beispiel verzehren rund 88 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr während es in Deutschland 61 Kilogramm sind.
 
In diesem Zusammenhang weist der DBV die Behauptung der Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, entschieden zurück, dass die deutschen Bauernfamilien eine „Massentierhaltung betreiben, die auf Mensch, Tier und Umwelt keine Rücksicht nimmt“. Die Bauern als Tierhalter nehmen ihre Verantwortung gegenüber dem Tier und der Umwelt tagtäglich sehr ernst, betonte der DBV. Das Tierwohl sei ihnen ein großes Anliegen.