Pressemeldungen  | 07.12.2017

Hohe Auszeichnung der französischen Regierung für DBV-Spitze

Rukwied, Sonnleitner und Born erhielten Landwirtschaftlichen Verdienstorden

Die französische Regierung ehrte in Berlin drei Repräsentanten des Deutschen Bauernverbandes (DBV) für ihre agrar- und europapolitischen Verdienste mit dem Landwirtschaftlichen Verdienstorden. Ausgezeichnet wurden DBV-Präsident Joachim Rukwied, DBV-Ehrenpräsident Gerd Sonnleitner und der langjährige DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born für ihr Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit und der Gestaltung der EU-Agrarpolitik. Die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, verlieh Sonnleitner die Insignien des Kommandeurs, Born die eines Offiziers und Rukwied die des Ritters.

 

Descôtes betonte den Stellenwert eines deutsch-französischen Schulterschlusses in der Agrarpolitik. DBV-Präsident Rukwied sowie der langjährige DBV- und BBV-Präsident Sonnleitner und der ehemalige Generalsekretär Dr. Born hätten stets den Schulterschluss mit dem französischen Bauernverband (FNSEA) gesucht und sich gemeinsam für eine ambitionierte europäische Agrarpolitik eingesetzt. Die Botschafterin nannte die EU-Agrarpolitik ein entscheidendes Element der europäischen Integration.

 

Sowohl Rukwied als auch Sonnleitner und Born bekannten sich zu einer intensiven deutsch-französischen Zusammenarbeit als Grundlage der EU-Agrarpolitik. Dies habe sich in der Vergangenheit bewährt und gelte auch für die bevorstehende Reform. Rukwied sprach mit Blick auf den DBV und FNSEA von einer stabilen Achse im EU-Ausschuss der Bauernverbände (COPA) und wichtigen Voraussetzung für die Fortführung einer starken europäischen Agrarpolitik.
 
 
Mit dem Französischen Landwirtschaftlichen Verdienstorden durch die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes (2.v.l.) wurden geehrt (v.l.n.r): DBV-Ehrenpräsident Sonnleitner, der ehemalige DBV-Generalsekretär Dr. Born und DBV-Präsident Rukwied  Bild: Französische Botschaft Deutschland