Pressemeldungen  | 13.06.2016

„Hohe Qualität und Aktualität von Aus- und Weiterbildung in den grünen Berufen“

vlf-Präsident Johann Biener weist auf Vermittlung von Fach- und Sachkunde hin

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Landwirtschaftlicher Fachbildung (vlf) betonte am 3. Juni 2016 in Bad Kreuznach die hohe Qualität und Aktualität der Aus- und Weiterbildung in den grünen Berufen. „In allen beruflichen Bildungsgängen des Agrarbereichs wird den jungen, angehenden Fach- und Führungskräften die notwendige Fach- und Sachkunde vermittelt, die für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit unverzichtbar ist“, hebt Johann Biener, Präsident des vlf-Bundesverbandes hervor. „Die erworbenen Kenntnisse befähigen zu ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Wirtschaftsweisen. Auch der vlf engagiert sich bundesweit insbesondere über seine Kreisvereine für eine qualifizierte Weiterbildung mit Seminaren, Vortragsveranstaltungen, Exkursionen und Lehrfahrten“, so Biener.

 

vlf-Präsident Johann Biener: „Heute sind alle Fach- und Führungskräfte in den grünen Berufen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und der Umwelt qualifiziert.“

Insbesondere in der breit angelegten dualen Berufsausbildung würden den zukünftigen betrieblichen Fachkräften für alle relevanten Tätigkeitsfelder nicht nur die jeweils fachrechtlich vorgegebene Sachkunde (z.B. Pflanzenschutz, Tiertransport) vermittelt, sondern darüber hinaus auch die praxisgerechte Umsetzung dieser Sachkompetenzen im alltäglichen Betriebsablauf gelehrt. Auch in der beruflichen Fortbildung (z.B. Meisterprüfung, Fachschulen) und in der akademischen Bildung spiele die Vermittlung beruflicher Sachkunde eine herausragende Rolle.

 

vlf-Präsident Johann Biener weiter: „Kernanliegen des vlf ist eine fortlaufende berufsbegleitende Weiterbildung, die fachlich und organisatorisch konsequent an den Erfordernissen der betrieblichen Praxis orientiert sein muss. Auf dieser Basis ist in unseren Betrieben eine nachhaltige, generationenübergreifende und verantwortliche Wirtschaftsweise möglich. Politische Forderungen zur Einführung immer weiterer staatlicher Sachkundenachweise sind aus Sicht des vlf unberechtigt und basieren auf falschen Annahmen. Generell haben wir bereits einen hohen Aus- und Weiterbildungsstand in unserer Agrarbranche.“