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29.07.2010
Graf von Bassewitz im neu berufenen Rat für Nachhaltige Entwicklung
„Der nachhaltige Umgang mit der begrenzt verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche, vor allem den dauerhaften Verlust von wertvollen Flächen einzudämmen, ist im Sinne des Erhalts der Chancen und Potentiale für künftige Generationen dringend geboten. Dies ist sowohl zur Sicherung der Welternährung, aber auch angesichts des Klimawandels die große Herausforderung unserer Gegenwart und Zukunft.“ Dies ist ein Anliegen von Dr. Heinrich Graf von Bassewitz anlässlich der konstituierenden Sitzung des neu berufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung. Graf von Bassewitz ist als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und DBV-Ökobeauftragter von Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals in den Nachhaltigkeitsrat berufen worden. Neuer Vorsitzender und damit Nachfolger des Bundesministers a. D. Volker Hauff ist Hans-Peter Repnik, ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Der 2001 eingesetzte Rat für Nachhaltige Entwicklung berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Außerdem soll der Rat das Thema Nachhaltigkeit in die Gesellschaft und Öffentlichkeit hineintragen. Seine Mitglieder wurden Anfang Juni 2010 für die Zeit bis 2013 berufen. Der Rat zählt 15 Personen des öffentlichen Lebens, die nach den Worten seines neuen Vorsitzenden Repnik „einen kritisch-konstruktiven Dialog mit der Bundesregierung führen wollen, damit alle Akteure immer wieder zu entschlossenem Handeln gedrängt werden, um ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Schäden unabsehbaren Ausmaßes zu verhindern.“
Am 27. September 2010 wird der Nachhaltigkeitsrat in Berlin die Konferenz unter dem Motto „Die Uhr neu stellen: 2050“ durchführen. 1000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden zu der größten Tagung zum Thema Nachhaltigkeit erwartet. Die Konferenz soll eine Vision für das Jahr 2050 erarbeiten, wonach sich Deutschland trotz Krisen und tagespolitischen Zwängen an langfristigen Nachhaltigkeitszielen orientieren muss.
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