Pressemeldungen  | 27.04.2016

Rentenbank verzeichnete 2015 Rekordnachfrage nach Krediten

Entwicklung hält 2016 an

Die Förderkredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank werden derzeit sehr nachgefragt, wie die Rentenbank auf ihrer Bilanzpressekonferenz mitteilte. Mit über 7,8 Mrd. Euro wurden im Jahr 2015 beim Neugeschäft von zinsgünstigen Programmkrediten ein Rekordergebnis erzielt. Das Vorjahresniveau (6,9 Mrd. Euro) wurde um 13,8 Prozent übertroffen. Ursache war auch das Liquiditätssicherungsprogramm für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Im laufenden Jahr 2016 setzt sich bisher diese Entwicklung fort. Im ersten Quartal lag das Neugeschäft bei Programmkrediten mit 1,5 Mrd. Euro nur leicht (-1,2 Prozent) unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

 

Neben den stark nachgefragten Krediten für Investitionszwecke stieg 2015 der Bedarf an Liquiditätssicherungsdarlehen in der Landwirtschaft. Dafür stellte die Rentenbank 345,2 Mio. Euro (2014: 4,9 Mio. Euro) bereit. Als Folge erhöhte sich die Kreditnachfrage in der Fördersparte „Landwirtschaft“. Das Neugeschäft in den Fördersparten „Ländliche Entwicklung“ sowie „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ stieg ebenfalls an. Rückläufig waren dagegen die Darlehenszusagen in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“. Mit insgesamt 7,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,9 Mrd. Euro) übertraf die Rentenbank beim Neugeschäft mit ihren Programmkrediten das

 

In der Fördersparte „Landwirtschaft“ finanziert die Rentenbank schwerpunktmäßig klassische landwirtschaftliche Investitionen. Dafür sagte die Bank 2015 insgesamt 3,2 Mrd. Euro (2,7 Mrd. Euro) zu. Davon entfielen 1,4 Mrd. Euro (1,1 Mrd. Euro) auf Programmkredite zu besonders günstigen Konditionen, die u. a. von Junglandwirten in Anspruch genommen werden können. Für Gebäude, insbesondere Stallbauten, stellte die Bank 1,1 Mrd. Euro (1,3 Mrd. Euro) bereit, für Flächenkäufe 772,7 Mio. Euro (625,1 Mio. Euro) und für Maschineninvestitionen 630,0 Mio. Euro (634,6 Mio. Euro).

 

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank in 2015 mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 13,0 Mrd. Euro (10,9 Mrd. Euro) an den in- und ausländischen Kapitalmärkten auf. In den ersten drei Monaten dieses Jahres deckte die Rentenbank schon fast die Hälfte ihres geplanten Mittelbedarfs für 2016.