Pressemeldungen  | 05.10.2017

Milchsektor bekennt sich zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen

Deutsche Milchwirtschaft unterschreibt die Rotterdamer Erklärung des Milchsektors

                                    
 
Der Verband der Deutschen Milchwirtschaft, der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband sowie der Milchindustrie-Verband haben sich heute gemeinsam zur Rotterdamer Erklärung des Milchsektors für eine nachhaltige Entwicklung der Milchwirtschaft bekannt.

 

Die Rotterdamer Erklärung ist eine Selbstverpflichtung, mit der die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen (UN) zur Umsetzung im internationalen Milchsektor gebracht werden soll. Die Erklärung wurde 2016 auf dem Weltmilchgipfel vom Internationalen Milchwirtschaftsverband (IDF), stellvertretend für eine Milliarde mit dem globalen Milchsektor verbundenen Menschen, und der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) unterzeichnet.

 

Die Erklärung zeigt auf, dass das Nahrungsmittel Milch nicht nur eine herausragende Bedeutung für eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sondern auch für die Sicherung des Lebensunterhaltes vieler Menschen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Räume hat. Es gilt dementsprechend, das System Milch mit einem integrierten Ansatz zur Förderung der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Hierbei sind die sozialen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen und ökologischen Dimensionen der Milchproduktion und -verarbeitung zu berücksichtigen.

 

Es obliegt nun den nationalen Mitgliedsverbänden des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes IDF die Umsetzung anzugehen und zu verbreiten. Mit Unterzeichnung der Erklärung durch die vier Verbände sendet der deutsche Milchsektor ein wichtiges Signal der Selbstverpflichtung, die Welt mit sicheren und nachhaltigen Produkten zu versorgen.


v.l.n.r: Dr. Henning Ehlers (Hauptgeschäftsführer DRV), Karsten Schmal (Präsident VDM), Dr. Judith Bryans (Präsidentin IDF), (Eckhard Heuser (Hauptgeschäftsführer MIV) und Bernhard Krüsken (DBV-Generalsekretär) - Bild: DBV
 
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