Pressemeldungen  | 11.04.2016

Rukwied würdigt erfolgreiche Arbeit des Sächsischen Landesbauernverbandes

DBV fordert sofort wirksames Entlastungsprogramm für die Landwirtschaft

„Der Sächsische Landesbauernverband blickt auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Die Landwirtschaft in Sachsen hat sich seit der Wiedervereinigung zu einem stabilen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Daran hat der sächsische Bauernverband einen herausragenden Anteil.“
 
Dies hob der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Landesbauernverbandes hervor. „Der Sächsische Bauernverband mit Präsident Wolfgang Vogel bringt sich mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz in die berufsständische Arbeit ein“, erklärte Rukwied. Trotz der aktuellen Preissituation mit ihren dramatischen Auswirkungen für die Betriebe seien 25 Jahre Bauernverband in Sachsen ein Grund, die bisher erzielten Erfolge Revue passieren zu lassen und auch in schwierigen Zeiten wertzuschätzen.
 
Rukwied forderte angesichts der Marktkrise sofort wirksame Unterstützungsmaßnahmen von Bund, Ländern und der EU für die deutsche Landwirtschaft. Der DBV habe ein Entlastungspaket aus Liquiditätshilfen, Bürgschaftsprogrammen und steuerlichen Entlastungen gefordert, das im Vorfeld der Agrarministerkonferenz den Landwirtschaftsministern von Bund und Ländern übermittelt wird.
 
Rukwied erneuerte auf dem Bauerntag seine Kritik an der Ministererlaubnis für eine Übernahme von Kaiser‘s/Tengelmann durch Edeka. „Diese Erlaubnis ist ein fataler Präzedenzfall und daher zum Schaden der deutschen Landwirtschaft“, betonte er. Die schon stark konzentrierte Nachfragemacht im Lebensmitteleinzelhandel würde zum Nachteil der heimischen Agrar- und Ernährungswirtschaft weiter zunehmen.