Pressemeldungen  | 23.08.2013

Schorlemer Stiftung hilft unbürokratisch hochwassergeschädigten Landwirten

DBV: Bereits mehr als 2,2 Millionen Euro Soforthilfen ausgezahlt

Um die vom Hochwasser betroffenen Gebiete wieder voll bewirtschaften zu können, bedarf es noch erheblicher Anstrengungen. Noch immer stehen landwirtschaftliche Nutzflächen unter Wasser. Davon konnte sich im Rahmen eines Vor-Ort-Besuches der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, bei landwirtschaftlichen Betrieben im Elbe-Saale-Winkel (Sachsen-Anhalt) überzeugen. Bei dem Informationsbesuch wurde deutlich, dass die betroffenen Betriebe vor großen Herausforderungen bei der Rekultivierung der landwirtschaftlichen Flächen stehen, deren Bewirtschaftung zum Teil erst wieder 2014 möglich sein wird.
 
Angesichts der immensen Schäden hob der Generalsekretär auch die große Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bauernfamilien, aber auch der Landwirtschaft nahestehenden Personen, Organisationen und Verbände sowie Unternehmen der Agrarbranche hervor. So gingen allein für die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes bislang mehr als 2,6 Millionen Euro Spenden von 3.500 Spendern ein. Mit diesen Mitteln war es möglich, zeitnah und unbürokratisch den in eine Notlage geratenen landwirtschaftlichen Betrieben Soforthilfen zur Verfügung zu stellen. So wurden bereits über 2,2 Millionen Euro an rund 250 Landwirtschaftsbetriebe ausgezahlt.
 
Die betroffenen Landwirte brachten deutlich zum Ausdruck, dass ihnen die Solidarität des Berufsstandes wesentlich in ihrer Entscheidung zur Fortführung der landwirtschaftlichen Betriebe geholfen und zum Wiederaufbau Mut gegeben hat. Sowohl die Selbsthilfe der landwirtschaftlichen Betriebe untereinander etwa bei der Futterversorgung der Tierbestände als auch die unbürokratische Soforthilfe aus der Schorlemer Stiftung seien starke Zeichen berufsständischer Verbundenheit.
 
Born betonte, dass nunmehr die Bundesländer gefordert sind, die Auszahlung der staatlichen finanziellen Wiederaufbauhilfen schnell auf den Weg zu bringen. Auch müssen für die staatlichen und privaten Hilfen angepasste steuerrechtliche Regelungen getroffen werden, damit die Hilfe „unversteuert“ bei den geschädigten Landwirten ankommt.