Pressemeldungen  | 22.04.2017

Braugerste und Hopfen aus deutscher Landwirtschaft werden geschätzt

Tag des Bieres am 23. April 2017

Braugerste und Hopfen aus der deutschen Landwirtschaft sind bei Bierbrauern gefragt. Dies stellte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich des morgigen Tag des deutschen Bieres (23. April) fest.

 

Auch die Verbraucher schätzen Produkte aus der Region. So steht nach der neusten Emnid-Umfrage die Regionalität an erster Stelle bei der Verbraucherbewertung von Lebensmitteln und Landwirtschaft.

 

Gerade Hopfen aus deutschen Regionen, vornehmlich in Bayern angebaut, steht für beste Qualität. In den vergangenen Jahren sind neue Hopfensorten gezüchtet worden, die erfolgreich im Markt platziert werden konnten. Die Züchtung neuer Sorten wie Mandarina Bavaria sind Folge des neuen Trends mit Craft-Bieren, die besonders unter jungen Verbrauchern geschätzt werden. Sie stehen auch für Vielfalt und Regionalität. Zum Brauen der Craft-Biere wird deutlich mehr Hopfen benötigt als für herkömmliche Biere.

 

Auch die Anbaufläche der Braugerste hat sich in Deutschland nach Jahren des Rückgangs wieder stabilisiert. Mit rund 337.000 Hektar erreicht die Anbaufläche für Sommergerste im Jahr 2017 das Vorjahresniveau. Nur Sommergerste mit besonders hoher Qualität kann als Braugerste zum Bierbrauen verwendet werden, andernfalls ist es Futtergetreide. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen rechnet man in diesem Jahr in Deutschland mit einer Braugerstenernte auf 240.000 Hektar.