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Tiergerechtes Futter
Behauptet wird, das es eine „Turbomast“ gibt, womit die Nutztiere zu Höchstleistungen bei Fleisch, Milch und Eiern gebracht werden.

Tatsache ist, dass es eine „Turbomast“ nicht gibt. Vielmehr brauchen die Tiere für ihre Leistung eine individuelle und ausgewogene Ernährung.

Fakten: 
  • 199.200 Landwirte versorgen und füttern in Deutschland täglich 12,4 Millionen Rinder, 28,7 Millionen Schweine und 177,3 Millionen Geflügel.
  • Das Futter muss qualitativ hochwertig, sicher und wirtschaftlich bezahlbar sein.
  • Menge und Zusammensetzung des Futters sind auf die Tierart und das Tieralter abgestimmt. Das Grundfutter (Gras, Silage, Getreide), das alle wichtigen Nährstoffe enthält, wird mit passendem Kraftfutter ergänzt.
  • Eine Überversorgung wie Unterversorgung mit Futter ist wie bei der Ernährung des Menschen nicht gut. Nur mit dem richtigen Maß bleiben die Tiere gesund und leistungsfähig. Gleichzeitig wird so auch vermieden, unnötig Futter(rohstoffe) zu verschwenden und die Umwelt zu belasten.
  • Die Tiere erhalten, ähnlich wie Leistungssportler zusätzlich eine individuelle und optimale Nährstoffversorgung, um gesund zu sein und zu wachsen. Je nach Verwendungsart der Produkte sollen die Tiere Muskelmasse ansetzen, Eier legen oder Milch geben.
  • Das Schwein, das früher ausschliesslich mit Küchenabfällen gefüttert wurde, gehört der Vergangenheit an. Diese unspezifische Fütterung wurde zu einer auf der Grundlage der Ernährungswissenschaften basierenden Fütterung weiter entwickelt. Was in den Trog kommt, ist heute in Nährstoff-, Mineralstoff- und Eiweissgehalt genau am Bedarf des Tieres orientiert. Das europäische Futtermittelrecht schreibt zudem vor welche Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen Futtermittel erfüllen müssen.