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Milch und Rind

Video: „Von der Milch leben“

Film des Bauernverbandes im Rahmen des Verbraucherdialoges

 
 
Deutschlands Bauern suchen den Dialog mit der Gesellschaft. Nicht nur der „Tag des offenen Hofes“ oder der Wochenmarkt sind willkommene Anlässe für Informationen über die realen Verhältnisse auf den Höfen, über die Arbeit auf dem Acker und in den Ställen. Eine gute Möglichkeit zu informieren ist auch der Videofilm, der im Internet oder auf Messen transparente Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion liefert. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat jetzt kurze Videoreportagen mit sehr authentischen Einblicken in die Landwirtschaft entwickelt. „Von der Milch leben“ ist die zweite Filmproduktion, die ab sofort online angesehen werden kann. Im Mittelpunkt des Films stehen der Milchbauer Olaf Fackiner und seine Familie aus Nordhessen, der nachdenklich, hinterfragend, selbstkritisch, aber auch selbstbewusst auf die Entwicklung seines Betriebes und der Milchmärkte eingeht. Der Bauer bezieht aber auch Stellung zum Erhalt der Kulturlandschaft und der Bedeutung der EU-Direktzahlungen. Der erste Film der neuen DBV-Reihe erschien im Juni 2012 und befasste sich mit der Haltung von Mastschweinen.
 
Das Familieneinkommen mit der Milcherzeugung zu erwirtschaften, ist für Milchbauer Fackiner eine ständige Herausforderung. Kontinuierliches Wachstum und die tägliche Weiterentwicklung der Arbeitsabläufe sind für ihn eine Notwendigkeit. Dass die gesamte Familie zu jeder Jahreszeit mit anpackt, wirkt wie selbstverständlich. Nur so, erklärt der Bauer, habe der Betrieb den heutigen Stand überhaupt erreichen können. Ganz freiwillig hätte der Bauer diese Entwicklung aber nie vorangetrieben. Die gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen haben den Druck zur Anpassung befördert, betont der Milchbauer. Dieser Herausforderung habe er sich jedoch auch stellen wollen.
 
Der Film wurde Mitte Dezember 2012 im Haus der Deutschen Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin im Besein von Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Fachleuten und Medienvertretern zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.