Zu den Vorschlägen der zyprischen Ratspräsidentschaft zum Mittelfristigen Finanzrahmen der EU stellt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, fest: „Diesen Vorschlag sehe ich mit einiger Sorge. Das ist kein gutes Signal für „Grünes Wachstum“ in der EU. Der Vorschlag entfernt sich deutlich von den realistischen Vorschlägen der EU-Kommission und des Europaparlamentes, die allesamt von einer nominalen Konstanz des Agrarhaushaltes ausgehen. Wer dieses in Frage stellt muss wissen, dass damit den Kommissionsvorschlägen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik die Grundlage entzogen wird. Das gilt insbesondere für das Greening.“
Präsident Rukwied erinnert daran, dass der DBV zusammen mit seinen europäischen Partnern, immer wieder klar herausgestellt hat: „Zunächst muss für die Zeit bis 2020 eine solide Haushaltsgrundlage da sein. Erst dann kann über die Details der Reformvorschläge gesprochen werden.“