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Mehr zum Situationsbericht 2014/15

Änderungen des Originaltextes sind kursiv und unterstrichen
 
1.2 Jahrhundertvergleich - Grafik 12.1
 

 
 
 
 
4.2 Gemeinsame Agrarpolitik - "Erste Säule", S. 95
 
Veröffentlichung aller Zahlungsempfänger
In 2015 erfolgt wieder die Veröffentlichung aller Empfänger von EU-Direktzahlungen. Diese bezieht sich auf die Zahlungen des Jahres 2013. Bei natürlichen Personen kann die Veröffentlichung durch die Mitgliedstaaten nur dann ohne Namen und Anschrift erfolgen, wenn der erhaltene Betrag nicht größer als 1.250 Euro ist. Damit soll dem von deutschen Landwirten erwirkten Urteil des Europäischen Gerichtshofs entsprochen werden, wonach der Datenschutz für natürliche Personen zu beachten ist.


4.3 "Zweite Säule" - Förderung ländlicher Räume, S. 98

Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Ökosystemen

Die ELER-Bestimmungen sehen für den Zeitraum 2014-2020 sechs Förderprioritäten vor. Auch wenn die Prioritätenzuordnung der einzelnen Maßnahmen in den Länderprogrammen nur bedingt miteinander verglichen werden kann, zeichnet sich ab, dass fast die Hälfte der vorgesehenen Mittel (46 Prozent) für die Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung von Ökosystemen verwendet werden sollen. Zweitwichtigste Förderpriorität stellt die Förderung der ländlichen Entwicklung dar (26 Prozent). Die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben spielt dagegen mit einem vorgesehenen Ausgabenanteil von 15 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Bei der Erarbeitung ihrer Programme hatten die Länder in finanzieller Hinsicht nur zwei Vorgaben zu beachten: Mindestens 30 Prozent der ELER-Mittel für umweltbezogene Maßnahmen wie z.B. Agrarumweltmaßnahmen, Ausgleichszulage oder Förderung des Ökologischen Landbaus und mindestens 5 Prozent für LEADER.


5.2 Buchführungsergebnisse, S. 118
 
Wein- und Obstbaubetriebe mit Minus – große regionale Unterschiede
Die auf Weinbau ausgerichteten Dauerkulturbetriebe verzeichneten im Wirtschaftsjahr 2013/14 einen Rückgang ihrer Wirtschaftsergebnisse. Bei großen regionalen Unterschieden liegt das durchschnittliche Unternehmensergebnis dieser Betriebsgruppe bei 58.200 Euro. Das sind fast 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die auf Obstanbau ausgerichteten Dauerkulturbetriebe konnten im Wirtschaftsjahr 2013/14 ihr Vorjahresergebnis nicht halten. Gegenüber dem relativ guten Vorjahresergebnis sank ihr Unternehmensgewinn um 5 Prozent.
 
 
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