Pressemeldungen  | 04.06.2018

Bauernfamilien laden zum „Tag des offenen Hofes“ ein

„Wochenende der Landwirtschaft“ mit zahlreichen Aktionen am 9. und 10. Juni 2018

In ganz Deutschland heißt es am kommenden Wochenende: Raus aufs Land, reinschnuppern in Ställe und sich von Landwirten zeigen lassen, welche Feldfrüchte sie auf den Äckern anbauen. Das und noch viel mehr können Verbraucher am 9. und 10. Juni beim bundesweiten „Tag des offenen Hofes“ erleben.
 
Zu den mehr als 500 teilnehmenden Höfen gehören auch der Ziegelhof von Familie Brems und der Häringhof von Familie Scharl in Eichstätt, Landkreis Ingolstadt. Bevor die beiden Bauernfamilien am 10. Juni die Bevölkerung begrüßen, werden sie gemeinsam mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Dr. Hermann Onko Aeikens (Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium) und der bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am 8. Juni den bundesweiten „Tag des offenen Hofes 2018“ offiziell eröffnen. Mit dabei sind auch Joachim Rukwied (Präsident des Deutschen Bauernverbandes), der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl, Petra Bentkämper (Deutscher LandFrauenverband) sowie die Bundesvorsitzende vom Bund der Deutschen Landjugend, Nina Sehnk Mit dieser Eröffnungsveranstaltung fällt der Startschuss für das bundesweite „Wochenende der Landwirtschaft“.
 
DBV-Präsident Joachim Rukwied lädt alle Verbraucher ein, die Landwirtschaft zu entdecken: „Schauen, anfassen, sich informieren – der ‚Tag des offenen Hofes’ ist die beste Gelegenheit, moderne Landwirtschaft und die Menschen, die dahinterstehen, persönlich kennen zu lernen. Nutzen Sie diese Chance und besuchen Sie unsere landwirtschaftlichen Betriebe!“
 
Wie die Familien Brems und Scharl präsentieren Bäuerinnen und Bauern auf vielfältige Weise die heimische Land- und Forstwirtschaft, gleich ob bei Hoffesten, einem Dorffest, bei Aktionen in Städten, bei Radtouren oder Wanderungen in Feld und Flur. „Beim ‚Tag des offen Hofes’ können Verbraucher hautnah erleben, was nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, wie unser beruflicher Alltag im Stall und auf den Feldern aussieht und vor welchen aktuellen Herausforderungen die landwirtschaftlichen Betriebe stehen“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. „‚Offene Hoftore’ sind eine tolle Möglichkeit, damit Verbraucher mit Landwirten in Kontakt kommen. Wir Bauern hören gerne zu, gehen auf Fragen ein und erklären unsere Arbeit“, sagt Heidl. Der Dialog von Landwirt und Verbraucher sei der beste Weg, um Vertrauen aufzubauen und Wertschätzung für die Leistungen der Land- und Forstwirtschaft zu erzeugen.
 
Miteinander sprechen und gemeinsam feiern!
 
Dieses Ziel haben auch Willibald Brems und Johannes Scharl, die Groß und Klein zu ihren Hoffesten am Sonntag, 10. Juni einladen: „ Wir wollen den Tag nutzen, um Ihnen, den Verbrauchern zu zeigen, wie moderne Milchviehhaltung und Schweinehaltung bei uns auf den Betrieben aussieht. Lernen Sie unsere Höfe und unsere Landwirtschaft kennen!“
 
Barbara und Johannes Scharl vom Häringhof in Eichstätt führen den Betrieb mit Schweinehaltung und Ferkelerzeugung seit 2013. „Beim Stallbau habe ich ein besonderes Augenmerk auf das Wohlbefinden der Tiere gelegt. Seit 2017 nehme ich auch an der Initiative Tierwohl teil. So haben die Muttersauen und Ferkel jetzt mehr Bewegungsmöglichkeiten“, sagt Scharl. Er sei außerdem stolz darauf, dass der Häringhof Demonstrationsbetrieb für eine gewässerschonende Bewirtschaftungsweise ist.
 
Die Betriebsleiter vom Ziegelhof, Elfriede und Willibald Brems, führen einen Milchviehbetrieb mit weiblicher Nachzucht und Kälbern. „Meine Tiere sollen sich wohl fühlen. Ziel ist ein gesunder, stabiler Viehbestand auf unserem Familienbetrieb, damit ich den Hof später mit einem guten Gefühl an den Sohn übergeben kann“, sagt Willibald Brems. Mit einer nachhaltigen und energiesparenden Milcherzeugung sowie einer Wasseraufbereitungsanlage hat bei ihm auch das Thema Umweltschutz großes Gewicht. Ein weiteres Anliegen ist dem Betriebsleiter auch die Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bei seinem Milchvieh. Melkproben werden regelmäßig auf Erreger untersucht, so kann im Bedarfsfall gezielt behandelt werden. Prophylaktisch kommen Antibiotika nicht zum Einsatz.
 
Mit Ständen von Firmen, Einrichtungen und Organisationen rund um die Landwirtschaft sind zudem die Geschäftspartner der beiden Betriebe vertreten. „Auch daran können Verbraucher erkennen, dass landwirtschaftliche Betriebe Arbeitsplätze sichern und so dazu beitragen, die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum zu halten und zu stärken“, sagt Johannes Scharl.
 
Die Familien Scharl und Brems freuen sich auf ihren Tag des offenen Hofes: „Wir wünschen uns viele zufriedene Besucher, die einen erlebnisreichen Tag bei uns verbringen – und viel Neues sehen und erleben.“ 
 
Alle Informationen zum „Wochenende der Landwirtschaft“ am 9. und 10. Juni und zum „Tag des offenen Hofes“ mit weiteren Veranstaltungen gibt’s online unter www.offener-hof.de (alle Veranstaltungen in Deutschland).

Der bundesweite „Tag des offenen Hofes“ wird alle zwei Jahre vom Deutschen Bauernverband zusammen mit den Landesbauernverbänden, dem Bund der Deutschen Landjugend und dem Deutschen LandFrauenverband durchgeführt. Unterstützt wird das Großereignis von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.