Pressemeldungen  | 19.09.2018

Bauernverband zum Netzausbaugipfel vom Bundesminister Altmaier

Rukwied: Anliegen der Land- und Forstwirtschaft stärker berücksichtigen

Anlässlich des Netzausbaugipfels von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit den Länderministern am 20. September erklärt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Ohne den Ausbau der Stromnetze kann die Energiewende nicht gelingen. Hierbei ist aber erforderlich, dass die Anliegen der Landwirte und Grundeigentümer beim Netzausbau besser berücksichtigt werden. Die Zerschneidung von Feld und Wald durch die Stromtrassen muss minimiert werden. Die Akzeptanz der Grundeigentümer kann nur durch eine zusätzliche, wiederkehrende Zahlung zurückgewonnen werden, weil die örtlichen Beeinträchtigungen durch neue Stromtrassen jahrzehntelang fortbestehen werden. Der Naturschutzausgleich muss so gestaltet werden, dass die land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung unbeeinträchtigt bleibt.“