Pressemeldungen  | 26.04.2018

Brexit - Unsere gemeinsame landwirtschaftliche Zukunft

Rukwied: „Zollfreier Handel muss oberste Priorität haben“

Anlässlich einer Veranstaltung in Brüssel zum Thema „Brexit - Unsere gemeinsame landwirtschaftliche Zukunft“ hält es der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, für zwingend notwendig, dass auch nach einem Brexit ein möglichst ungehinderter Marktzugang erhalten bleibt: „Die Verbindung zwischen Großbritannien und dem gemeinsamen europäischen Markt muss so eng wie möglich sein. Dies muss ein Abkommen mit dem Vereinigten Königreich leisten und zollfreier Handel die oberste Priorität haben“, so Rukwied.

 

Durch den Brexit wird auch der EU-Haushalt nachhaltig geschwächt. Angesichts der von EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger angekündigten Kürzung des Agrarbudgets, bekräftigt DBV-Präsident Rukwied noch einmal seine Forderung an die Staats- und Regierungschefs, das EU-Budget aufzustocken, um die Förderung der Landwirtschaft und der ländlichen Entwicklung zu sichern: „Jede Kürzung wäre automatisch eine Schwächung des ländlichen Raumes – und zwar in ganz Europa“, betont Rukwied.
 
 

Von links nach rechts:
Joachim Rukwied, DBV, Minette Batters, NFU, Martin Merrild, DAFC, Marc Calon, LTO, Peter Kendall, AHDB