Pressemeldungen  | 02.05.2019

Grüner Berufsnachwuchs auf dem Weg ins Finale

Zwischenspurt beim Berufswettbewerb der deutschen Landjugend

Gemeinsame Pressemitteilung von BDL und DBV
 
„Der Berufswettbewerb 2019 ist bereits vor dem Bundesfinale Anfang Juni ein großer Erfolg. Über 10.000 junge Menschen aus der grünen Branche haben teilgenommen; die Landesentscheide sind abgeschlossen", zeigt sich der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Hemmerling, erfreut. „Damit stehen nicht nur die besten grünen Nachwuchskräfte in jedem Bundesland fest, sondern auch, wer sich in den Sparten Weinbau, Land-, Tier-, Haus- und Forstwirtschaft für den Bundesentscheid qualifiziert hat", so Hemmerling.

 

Anfang Juni beginnt das Finale des 34. Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend. Von langer Hand organisiert, wird es zwei Austragungsorte geben. Lauffen am Neckar in Baden-Württemberg wird Heimstatt für die Sparte Weinbau sein, in der Region um den Ammersee (Bayern) werden die Entscheidungen in den Sparten Haus- und Landwirtschaft, Forst- und Tierwirtschaft fallen.

 

„Wir haben den Wettbewerb in diesem Jahr inklusiver gestaltet. In Sachsen nahmen erstmals auch Hörbehinderte teil“, berichtet die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), Kathrin Muus, bevor sie auf eine zweite Neuerung hinweist: „In Niedersachsen konnten sich auch Fachkräfte für Agrarservice am Wettbewerb beteiligen - bis zur Landesebene. Beim deutschen Finale werden sie allerdings nicht vertreten sein“, so Muus.

 

Der Landjugendverband Württemberg-Baden und die Bayerische Jungbauernschaft, der Bayerische Bauernverband und der Landesbauernverband in Baden-Württemberg stecken seit Monaten viel Kraft in die Vorbereitungen. Schließlich haben sie gemeinsam mit ihren Partnern den Anspruch, einen praxisnahen, spannenden und zu den aktuellen Herausforderungen passenden Berufswettbewerb (BWB) auszurichten.

 

Dabei werden die Teilnehmer unterschiedlichste Wettbewerbsstätten kennenlernen: Da ist zum einen die Privatkellerei Rolf Willy (Nordheim), die den BWB in den betrieblichen Alltag integriert. Da sind zum anderen das Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching, das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchvieh- und Rinderhaltung in Achselschwang, das Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech sowie das Grüne Zentrum Puch, die mit den erforderlichen Räumen und Technik zum Erfolg beitragen können.

 

Sie alle freuen sich darauf, wenn die Teilnehmer des Bundesentscheides am 1. Juni anreisen, um unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht: Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ die bundesweit Besten der Besten der fünf Sparten zu küren. Dafür werden die Auszubildenden und Fachschüler eine Woche lang ihre theoretischen Kenntnisse und ihr praktisches Können von A wie Allgemeinwissen bis Z wie Züchtung unter Beweis stellen.

 

Der fachliche Wettstreit wird alle zwei Jahre von BDL, Deutschem Bauern- und Deutschem LandFrauenverband mit ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer Stiftung veranstaltet. Von dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert, lenkt das Fort- und Weiterbildungsprojekt den Blick der Öffentlichkeit auf die Grünen Berufe und die ländlichen Räume.

 

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