Pressemeldungen  | 28.03.2019

Grundsteuerreform zur Vereinfachung nutzen

Rukwied: Aufkommensneutralität für die Landwirtschaft sicherstellen

Zur anstehenden Grundsteuerreform fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) für die Land- und Forstwirtschaft ein einfaches Bewertungsverfahren auf Grundlage des Ertragswertes von Grund und Boden: „Wir müssen die Besonderheiten der Land- und Forstwirtschaft stärker berücksichtigen und das Bemessungsverfahren einfach halten. Vor allem darf die Neubewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens nicht zu einer höheren Belastung führen“, betont DBV-Präsident Joachim Rukwied im Vorfeld der anstehenden Beratungen zwischen Bund und Ländern. „Wir begrüßen daher den Ansatz, den Ertragswert von Grund und Boden als Bewertungsgrundlage heranzuziehen. Das ist der maßgebliche Faktor, der einfach und ohne massiven administrativen Aufwand aus den vorliegenden Ertragsmesszahlen abgeleitet werden kann. Die Wirtschaftsgebäude dürfen daher nicht gesondert bewertet werden.“

 

Bei aktiven landwirtschaftlichen Betrieben plädiert der DBV weiterhin für die Zuordnung der Wohngebäude zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen.