Pressemeldungen  | 17.07.2018

Neues Düngerecht muss erst Wirkung entfalten

Bauernpräsident Rukwied zur Klage der Deutschen Umwelthilfe für sauberes Wasser

Zur Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Bundesrepublik für sauberes Wasser erklärt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied: „Die Klage der DUH ignoriert die massiven Verschärfungen der neuen Düngegesetzgebung. Das Düngerecht wurde zum 1. Januar 2018 mit dem neuen Düngegesetz, der neuen Düngeverordnung und der Stoffstrombilanzverordnung bereits umfangreich nachgebessert. Die damit verbundenen Einschränkungen der Düngung, die Ausweitung von Sperrfristen oder die Vorgaben zur Einarbeitung von Dünger werden jetzt umgesetzt. Die Effekte im Grundwasser werden erst allmählich messbar sein. Wir müssen hier in Dekaden rechnen, um Ergebnisse verifizieren zu können. Mittelfristig gehen wir von Verbesserungen aus. Überdies benötigen wir endlich ein Messstellennetz, das europaweit einheitlich und damit auch vergleichbar wäre, was auch die EU-Kommission fordert. Wir Landwirte nehmen den Schutz der Umwelt ernst. Dies dokumentieren wir mit unserer jüngst veröffentlichten Ackerbaustrategie, in der wir uns auch dazu verpflichtet haben, Pflanzen noch präziser zu ernähren und Nährstoffsalden zu reduzieren.“