7.2 Agraraußenhandel
Situationsbericht 2020/21

7.2 Agraraußenhandel

EU-Außenhandel

Die EU ist nach China der zweitgrößte Exporteur der Welt

Die Europäische Union (EU-27) ist mit 448 Millionen Menschen auch nach dem Austritt der Vereinigten Königreichs (67 Mio. Menschen) nicht nur der größte Binnenmarkt, sondern auch die zweitgrößte Handelsmacht der Welt; der Anteil der EU-28 am Welthandel (bezogen auf den Export und ohne Berücksichtigung des EU-Binnenhandels) betrug 2019 15,8 Prozent. Der Anteil Chinas am Welthandel lag bei 17,3 Prozent und der Anteil der USA bei entsprechend 11,4 Prozent. Die EU-Importe hatten 2019 einen Anteil am Welthandel von 15,3 Prozent (USA 17,1 Prozent, China 13,8 Prozent).

EU-Handelsbilanz nahezu ausgeglichen

Die Einfuhren und die Ausfuhren der EU-28 aus Drittländern sind 2019 mit plus rund vier Prozent fast gleich stark angestiegen. Diese Entwicklung führte in der Außenhandelsbilanz zu einem Saldo von minus 18 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte die EU-Außenhandelsbilanz ein Minus von rund 27 Milliarden Euro.

USA und China sind die wichtigsten Handelspartner der EU

Im Jahr 2018 blieben die Vereinigten Staaten (744 Mrd. Euro bzw. 18 Prozent des gesamten Warenverkehrs der EU) und China (646 Mrd. Euro bzw. 16 Prozent) die zwei wichtigsten Handelspartner der Europäischen Union, mit deutlichem Abstand zur Schweiz (300 Mrd. Euro bzw. 7 Prozent) und zu Russland (249 Mrd. Euro bzw. 6 Prozent). Bedingt durch hohe Energieeinfuhren betrug das Handelsdefizit der EU mit Russland 2019 67 Milliarden Euro. Mit China hatte die EU 2019 ein Handelsdefizit von 196 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist damit das Defizit um 11 Milliarden Euro gewachsen. Der traditionelle EU-Handelsbilanzüberschuss mit den USA stieg 2019 um 19 auf 155 Milliarden Euro.

Deutschland im Weltagrarhandel die Nummer drei

Sowohl bei den weltweiten Agrarexporten als auch bei den weltweiten Agrarimporten nimmt Deutschland jeweils Rang 3 und damit eine Spitzenposition ein. Von den im Jahr 2019 weltweit exportierten Agrargütern im Gesamtwert von 1.780 Milliarden US-Dollar stammten 4,6 Prozent aus Deutschland. Mehr Agrarprodukte außerhalb ihrer Grenzen vermarkteten 2019 nur die USA und die Niederlande.

Brasilien mit weltweit größtem Exportüberschuss

Verrechnet man Exporte und Importe miteinander, ergibt sich für Deutschland ein Agrarhandelsdefizit von 16 Milliarden US-Dollar (2019). Damit steht Deutschland auf Platz 8 der größten Nettoimporteure von Agrarprodukten. China, Japan und das Vereinigte Königreich haben weitaus größere Nettoimporte. Der bei weitem größte Nettoexporteur ist Brasilien. Dieses Land exportierte 2019 für 67 Milliarden US-Dollar mehr Agrargüter als es importierte. Mit großem Abstand folgen in der Rangliste der weltgrößten Agrar-Nettoexporteure Argentinien und die Niederlande.

EU-Agrarhandelsbilanz im Plus

Auf Basis der WTO-Definition von Agrareinfuhren und -ausfuhren, die Fisch und Fischwaren nicht berücksichtigt, hat die Europäische Kommission für das Jahr 2019 einen hohen EU-28-Außenhandelsbilanzüberschuss bei Agrar- und Ernährungsgütern ermittelt. Die Einfuhren stiegen 2019 gegenüber 2018 auf 119,3 Milliarden Euro (+ 2,5 Prozent), die Ausfuhren kletterten auf mit 151,2 Milliarden Euro (+ 10,0 Prozent). Dadurch nahm das Außenhandelsplus auf 31,9 Milliarden Euro deutlich zu. Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs als großes Netto-Agrarimportland aus der EU wird sich die positive EU-Agraraußenhandelsbilanz künftig noch deutlich vergrößern. Die EU-Agrarimporte beruhen vor allem auf beträchtlichen Einfuhren an Gemüse, Obst (jeweils einschließlich Verarbeitungserzeugnissen) sowie an Futtermitteln, Ölsaaten und Ölsaatenprodukten. Hinzu kommen umfangreiche Importe an Kaffee, Tee, Fleischwaren, Tabak und Kakao. Die EU ist bedeutender Exporteur vor allem bei Getreide, Milch, Fleisch (jeweils einschließlich Verarbeitungserzeugnissen), aber auch von Bier, Wein und Spirituosen. Nach der traditionellen nationalen Warenklassifikation, bei der insbesondere auch der Handel mit Fisch und Fischwaren Berücksichtigung findet, weist die EU-28 im Handel mit Agrarprodukten allerdings einen deutlich geringeren positiven Saldo auf, der für 2019 mit 8,4 Milliarden Euro veranschlagt wird.

EU für Entwicklungsländer ein offener Absatzmarkt

Für die Entwicklungs- und Schwellenländer ist die EU im internationalen Vergleich der offenste Absatzmarkt. Sie liefern in die EU zollfrei oder zu niedrigen Zollsätzen mehr Agrarprodukte als in die USA, Kanada, Japan, Australien und Neuseeland zusammen. Mehr als zwei Drittel der EU-Agrarimporte und gut die Hälfte der EU-Agrarexporte werden mit den Entwicklungs- und Schwellenländern getätigt. Ein großer Teil der Einfuhren entfällt auf Erzeugnisse, die nicht oder kaum mit EU-Produkten konkurrieren. Dazu gehören vor allem südländisches Obst und Gemüse sowie Kaffee, Kakao und Tee.

EU-Agrarhandel in 2020

Nach Ergebnissen für die ersten neun Monate des Jahres 2020 (Januar bis September) sind die Exporte der EU-27 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstand auf Grund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie um 11 Prozent und die EU-Importe um 13 Prozent eingebrochen. China blieb in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 Haupthandelspartner der EU. Die Importe aus China stiegen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp 5 Prozent an, während die Exporte nach China unverändert blieben. Im Handel mit den USA gingen sowohl die Exporte (- 10 Prozent) als auch die Importe (- 11 Prozent) stark zurück. 
Der im Gesamthandel enthaltene EU-Handel mit Agrar- und Ernährungsgütern konnte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 dagegen eher festigen. Trotz Corona-Krise nahmen die Exporte der Agrar- und Ernährungsgüter gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstand um 6 Prozent zu, während die entsprechenden Einfuhren um gut 3 Prozent zurückgingen. EU-Agrarexporte nach China sind in dem Neunmonatszeitraum von Januar bis September 2020 um etwa gut die Hälfte und damit besonders stark angestiegen.

Außenhandel Deutschland

Deutscher Außenhandel 2020 stark rückläufig

Sowohl auf der Einfuhr- als auch auf der Ausfuhrseite ist der deutsche Außenhandel 2019 leicht gewachsen. Mit einem wertmäßigen Umfang von 1.328 Milliarden Euro fielen die Ausfuhren gegenüber 2018 um 11 Milliarden Euro oder 0,8 Prozent höher aus. Noch etwas stärker legten 2019 die Einfuhren zu. Sie lagen mit 1.104 Milliarden Euro um gut 15 Milliarden Euro oder 1,4 Prozent über dem Stand des Vorjahres. Der positive Handelsbilanzsaldo verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 5 auf 224 Milliarden Euro. In 2020 zeichnet sich als Folge der Corona-Pandemie ein starker Rückgang des deutschen Außenhandels ab. Im Zeitraum Januar bis September 2020 gingen die Ausfuhren im Jahresvergleich um 11,7 Prozent und die Einfuhren um 9,3 Prozent zurück.

Deutscher Agrarhandel im Aufwärtstrend

Die deutschen Agrarexporte haben sich seit 2005 genau verdoppelt und seit der Wiedervereinigung (1991) sogar mehr als vierfacht. Das Wachstum der Agrarimporte verlief dagegen etwas moderater. Rund ein Drittel der Gesamtproduktion der deutschen Landwirtschaft wird exportiert. 2009 lag dieser Anteil noch entsprechend bei einem Viertel. In der deutschen Ernährungswirtschaft liegt der Exportanteil ebenfalls bei einem Drittel.

Positive Entwicklung des Agrarhandel in 2019

Der deutsche Außenhandel mit Gütern der Land- und Ernährungswirtschaft wies 2019 gegenüber dem Gesamthandel eine etwas stärkere Aufwärtsentwicklung auf. Die Agrarausfuhren stiegen um 3,3 Prozent auf 74,0 Milliarden Euro. Die Agrareinfuhren nahmen um 2,1 Prozent auf 87,1 Milliarden Euro zu. Im Ergebnis schloss die Agrarhandelsbilanz mit einem Defizit von 13,1 Milliarden Euro ab. Damit hat sich das Defizit gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Milliarden Euro verringert. Gemessen am deutschen Außenhandel insgesamt hatten die 
Agrarausfuhren 2019 einen Anteil von 5,6 Prozent und die Agrareinfuhren einen Anteil von 7,9 Prozent.

Deutscher Agrarhandel bleibt 2020 trotz Corona relativ stabil

Nach Angaben und Schätzungen für den Zeitraum Januar bis September 2020 trotzt der deutsche Handel mit Agrar- und Ernährungsgütern den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Exporte gingen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum nur um 0,6 Prozent zurück, die Importe stiegen um 2,9 Prozent. Die deutschen Agrarexporte dürften 2020 mit einem Wert von 73,5 Milliarden Euro den Vorjahreswert nur knapp verfehlen. Die Agrarimporte dürften mit einem Wert von 89,6 Milliarden Euro um etwa 3 Prozent höher ausfallen.

Deutscher Agrarexport steht für Ausfuhr von Qualitätsprodukten

Charakteristisch für den deutschen Agrarexport ist die Ausfuhr von hochwertigen Veredlungserzeugnissen. So sind Milch und Milcherzeugnisse, darunter vor allem Käse, sowie Fleisch und Fleischwaren, die herausragenden Produkte des deutschen Agrarexportes. Qualität und Sicherheit sind wichtige Faktoren im Export.

Deutscher Agrarhandel überwiegend mit EU-Partnerstaaten

Deutschlands wichtigste Kunden im Agrarhandel sind die EU-Länder. 77 Prozent der gesamten Agrarausfuhren gingen 2019 in EU-Partnerstaaten und 23 Prozent in Drittländer. Beim Drittlandexport sind China (2,4 Mrd. €), die Schweiz (2,1 Mrd. €) und die USA (2,0 Mrd. €) die wichtigsten Abnehmer. Bei den Drittlandimporten sind die USA (2,8 Mrd. €), Brasilien (2,3 Mrd. €) und China (1,8 Mrd. €) die wichtigsten Lieferanten noch vor der Schweiz und dem Vereinigten Königreich (jeweils 1,6 Mrd. €) und der Türkei (1,5 Mrd. €).

Deutscher Agrarhandel mit Drittländern dynamischer

Besonders stark stieg 2019 der deutsche Agrarhandel mit Drittländern an. Die Exporte dorthin nahmen gegenüber dem Vorjahr um fast 10 Prozent zu, während die Importe nahezu unverändert blieben. Der Agrarhandel mit den EU-Partnerstaaten entwickelte sich weniger positiv. Die Ausfuhren in die Partnerstaaten stiegen nur um gut 1 Prozent an. Die Einfuhren nahmen um 3 Prozent zu. Ähnlich sieht die Situation in 2020 aus. Im Zeitraum von Januar bis September 2020 haben die deutschen Agrarausfuhren in Drittländer deutlich zugenommen (+ 3 Prozent), während sie in die EU-Partnerstaaten etwas rückläufig waren (- 2 Prozent). Die deutschen Agrareinfuhren aus Drittländern stiegen weniger stark an (+ 2 Prozent) als die Einfuhren aus den EU-Partnerstaaten (+ 4 Prozent).

Handel mit Entwicklungsländern: Viel Import, wenig Export

70 Prozent der deutschen Agrarimporte aus Drittländern stammen aus den Entwicklungs- und Schwellenländern, insgesamt 17,2 Milliarden Euro (gegenüber Vorjahr - 0,6 Prozent). Importiert werden in erster Linie Kaffee, Ölsaaten sowie Obst und Südfrüchte. Die Agrarexporte in die Entwicklungs- und Schwellenländer beliefen sich dagegen 2019 auf nur 7,2 Milliarden Euro (gegenüber Vorjahr + 21,1 Prozent). Der traditionelle Einfuhrüberschuss mit den Entwicklungs- und Schwellenländern verringerte sich 2019 um 1,3 auf 10,0 Milliarden Euro. Hintergrund für diese Entwicklung sind die stark gestiegenen Agrarexporte nach China.

Nur knapp 2 Prozent des deutschen Agrarexports gehen nach Afrika

Über 90 Prozent der deutschen Agrarexporte gehen in entwickelte Volkswirtschaften mit hohen Einkommen. Nach Afrika zum Beispiel gingen 2019 nur 1,9 Prozent der deutschen Agrarexporte im Wert von gut 1,4 Milliarden Euro. Lediglich 1,3 Prozent der deutschen Agrarexporte wurden in die Länder Sub-Sahara Afrikas ausgeführt, nur 0,5 Prozent in die am wenigsten entwickelten Länder (LDC).

EU-Erweiterung hat deutschen Agrarhandel beflügelt

Der EU-Beitritt der elf osteuropäischen Länder sowie von Malta und Zypern hat den deutschen Agrarhandel deutlich belebt. Deutschland führte 2019 aus den EU-Beitrittsländern Agrar- und Ernährungsgüter im Wert von 11,3 Milliarden Euro ein und im gleichen Umfang aus. Bei den Agrarimporten aus den 13 Beitrittsländern entfielen 2019 6,9 Milliarden Euro auf Polen. Deutlich niedriger fielen die deutschen Agrarexporte nach Polen aus (4,6 Milliarden Euro).

Agraraußenhandel mit Russland mit leichten Erholungstendenzen

Nach Einführung des Import-Embargos im August 2014 sind die deutschen Agrarausfuhren nach Russland stark eingebrochen. Sie fielen in 2015 und 2016 auf ein Niveau von unter 0,9 Milliarden Euro im Jahr. 2019 konnten sich die deutschen Agrarexporte nach Russland weiter leicht erholen (+ 3 Prozent). Der Export von Milch- und Fleischprodukten sowie anderer Agrar- und Ernährungsgüter ist aber weiterhin blockiert. Die Agrarimporte aus Russland spielen eine vergleichsweise geringe Rolle. Sie nahmen 2019 zwar um 4 Prozent zu, sind aber mit 315 Millionen Euro vergleichsweise bescheiden. Nach vorliegenden Ergebnissen der ersten neun Monate in 2020 nehmen die Agrarimporte aus Russland um etwa 18 Prozent zu, während die Agrarexporte nach Russland um gut 4 Prozent zurückgehen.

Agrarhandel mit den USA 2020 deutlich rückläufig

Im Drittlandhandel sind die USA zusammen mit Brasilien die bedeutendsten Lieferanten von Agrar- und Ernährungsgütern. Die deutschen Agrarimporte aus den USA stiegen 2019 wertmäßig auf 2,8 Milliarden Euro (gegenüber dem Vorjahr plus 6 Prozent). Die deutschen Agrarausfuhren in die USA betrugen 2,0 Milliarden Euro (+ 6 Prozent). Auf Basis der Angaben für die Monate Januar bis September 2020 geht der Agrarhandel mit den USA sowohl auf der Export- als auch auf der Importseite deutlich zurück (- 5 bzw. - 7 Prozent).

Starke Steigerung der Agrarexporte nach China

In 2019 sind die deutschen Agrarexporte nach China auf Grund höherer Ausfuhren an Schweinefleisch, aber auch an Milchprodukten kräftig gestiegen. Das Exportvolumen erreichte 2019 einen Wert von 2,4 Milliarden Euro (+ 59 Prozent). In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 stiegen die Agrarexporte nach China noch weiter stark an, und zwar um rund ein Drittel. Dann kam es wegen des ASP-Ausbruchs zum Exportstopp von deutschem Schweinefleisch.

Vereinigtes Königreich ist für Deutschland ein wichtiges Absatzland für Agrargüter

Die Exporte der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft in das Vereinigte Königreich beliefen sich 2019 auf 4,7 Milliarden Euro, das entspricht einem Anteil an den gesamten Agrarexporten von gut 6 Prozent. Die Agrarimporte aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland betrugen 2019 1,6 Milliarden Euro. Mit 3,1 Milliarden ist das Vereinigte Königreich für Deutschland das Land mit dem größten Nettoagrarexport-Saldo. Nach Handelszahlen für die Monate Januar bis September 2020 sind die deutschen Agrarausfuhren in das Vereinigte Königreich leicht (- 2 Prozent) und die Agrareinfuhren aus dem Vereinigten Königreich stark (- 14 Prozent) zurückgegangen.

Fleischwaren, Backwaren und Milchprodukte sind wichtige Exportgüter

Von Bedeutung ist der Agrarexport Deutschlands in das Vereinigte Königreich vor allem bei Fleischwaren (698 Mio. Euro in 2019), Backwaren (628 Mio. Euro) und Milchprodukten (525 Mio. Euro). Umgekehrt ist das Vereinigte Königreich vor allem bei Spirituosen ein bedeutender Lieferant nach Deutschland (377 Mio. Euro).

EU strebt weitere Handelsabkommen an

Die EU verhandelt derzeit mit vielen Ländern über Freihandelsabkommen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf asiatischen Ländern. Mit Japan und Kanada traten Handelsabkommen bereits in Kraft. Mit den Mercosur-Staaten, Vietnam, Singapur sind Abkommen ausverhandelt. Mit zwei Gruppen afrikanischer Länder wurden Partnerschaften geschlossen (bisher AKP-Vereinbarungen). Intensive Verhandlungen laufen mit Australien und Neuseeland. Eine Aktualisierung bestehender Handelsabkommen wird mit Mittelmeeranrainern (Marokko, Tunesien, Ägypten, Jordanien), Südafrika, Chile und Mexiko angestrebt.