Die Deutsche Bauern Korrespondenz erscheint jeden Monat.

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19.12.2011

dbk 12/11

„Heimat ist das neue Bio“ Deutsche Bauern Korrespondenz: Interview zur Romantisierung der Landwirtschaft „Wir befinden uns im dritten Jahr der Wirtschafts- und Finanzkrise. Psychologisch betrachtet, handelt es sich um eine Glaubens- und Vertrauenskrise. Die Menschen haben das Gefühl, dass unsere Maximierungskultur abgewirtschaftet hat. Zwar funktioniert oberflächlich noch alles, der Arbeitsplatz ist noch vorhanden, der Geldautomat wirft noch Geld aus. Gleichzeitig schwelt aber das Gefühl, dass uns der Absturz droht.“ Das sagte Stephan Grünewald, Psychologe und Mitbegründer des Instituts für qualitative Markt- und Medienanalysen in Köln im aktuellen Interview der Dezemberausgabe der Deutschen Bauern Korrespondenz (dbk). Dieses offenbar erschütterte Vertrauen in das Wirtschaftssystem und zum Teil auch in die politischen Akteure, analysierte Grünewald weiter, würde von den Menschen mit einer Rückkehr in die regionale Überschaubarkeit kompensiert. „Heimat“ sei dabei „das neue Bio“, weil Heimat für einen überschaubaren Kosmos stehe. Mit Heimat verbinde man auch fürsorgliche Qualitäten und die Suche nach Regeln oder neuer Moral. So achteten die Verbraucher beim Einkauf verstärkt auf regionale Produkte und ob die Hersteller Nachhaltigkeitsregeln befolgt hätten, so Grünewald. Auch seien die Menschen durchaus bereit, für solche Produkte, die mit dieser „heimatlichen Fürsorglichkeit“ verbunden würden, einen höheren Preis zu bezahlen.

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28.11.2011

dbk 11/11

„Für 96 Prozent der deutschen Verbraucher ist die Qualität eines Lebensmittels dann gegeben, wenn es schmeckt.“ Das schreibt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, in seiner Einführung ins Schwerpunktthema Qualitätssicherung in der Novemberausgabe der Deutschen Bauern Korrespondenz dbk, dem Mitgliedermagazin des DBV. Born bezieht sich dabei auf die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die im September diesen Jahres 30.000 Haushalte zu deren Vorstellungen über Qualität bei Lebensmitteln befragt hat. „Die Verbraucher geben nach dieser GfK-Studie ganz überraschende Antworten“, so Dr. Born. Nach Angaben des DBV-Generalsekretärs steht nicht eine möglichst detaillierte Kennzeichnung der Inhalts- und Zusatzstoffe, nicht die Sicherheit und Gesundheit der Lebensmittel, auch nicht artgerechte Tierhaltung und faire Preise ganz oben auf der Qualitätsskala, sondern Geschmack, Appetitlichkeit und Frische. Höchstens für die Hälfte der Verbraucher seien dagegen Qualitätseigenschaften, wie die Nachhaltigkeit der Produktion und des Konsums eines Produktes entscheidend. Ebenso seien biologische Erzeugung, Verpackung und Marken zwar das i-Tüpfelchen der Qualitätspyramide, aber zugleich nur für jeden fünften Verbraucher von Lebensmitteln ein unverzichtbares Qualitätskriterium.

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11.10.2011

dbk 10/11

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe der dbk ist der neunten Landwirtschaftszählung seit 1930 in Deutschland gewidmet. Nach 1999 war es 2010 wieder soweit. Die Statistischen Landesämter haben die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, deren Ausstattung mit Flächen und Tieren, die Zahl der beschäftigten Arbeitskräfte, den Umfang des ökologischen Landbaus wie auch umwelt- und tierschutzrelevante Daten zu Haltung von Nutztieren, Wirtschaftsdüngerausbringung und Erzeugung erneuerbarer Energie direkt vor Ort erfasst. Das ermöglicht tiefe Einblicke in den Strukturwandel der Land- und Forstwirtschaft in Deutschland und löst entsprechende Reaktionen aus.

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