Agrarwirtschaft

Studie zu den Kosten von Umweltauflagen

Die öffentliche Diskussion um die Zukunft der Landwirtschaft und der europäischen Agrarpolitik wird besonders von Forderungen nach zusätzlichen gesellschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft bestimmt. Dabei greift das Motto „öffentliches Geld nur für öffentliche Leistungen“ zu kurz. Oft werden gesellschaftliche und Umweltkosten debattiert, die die Landwirtschaft verursachen soll. Der volle Umfang derjenigen gesellschaftlichen Leistungen, welche die Landwirtschaft schon heute erbringt, wird hingegen nicht in die Debatte einbezogen. Dabei sorgen Landwirte unter Einhaltung zahlreicher Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutzstandards für eine nachhaltige Landwirtschaft, die anders arbeitet als in vielen Ländern außerhalb der Europäischen Union. Gleichzeitig muss die Landwirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit in offenen und zunehmend globalisierten Märkten beweisen. In zahlreichen Produktbereichen besteht Wettbewerb mit anderen Erzeugungsregionen. Aufwendungen (d.h. Mehrkosten und Mindererlöse), die deutsche Landwirte über staatliche Standards und Auflagen zu tragen haben, um die Umwelt zu schützen und gesellschaftlich gewünschte Leistungen in vielen anderen Bereichen zu erbringen, wurden bislang wenig diskutiert und kaum untersucht, geschweige denn quantifiziert.

 

Hier setzt die Studie „Kosten europäischer Umweltstandards und von zusätzlichen Auflagen in der deutschen Landwirtschaft“ an. In einer Gemeinschaftsarbeit von Professor Dr. Helmut Karl, Ruhr-Universität Bochum, und Dr. Steffen Noleppa, Forschungsinstitut HFFA Research GmbH, analysieren die Wissenschaftler die von Umweltstandards und Auflagen in der Europäischen Union ausgehenden Mehrkosten und Mindererlöse für die deutsche Landwirtschaft auf sektoraler und betrieblicher Ebene und vergleichen die Situation in Deutschland mit der Situation in wichtigen Wettbewerbsländern außerhalb der EU.

 

Hintergrundinformationen und Unterlagen zur Studie

 

Lesen Sie hier die vollständige Studie von Prof. Dr. Helmut Karl, Ruhr-Universität Bochum, und Dr. Steffen Noleppa, Forschungsinstitut HFFA Research GmbH >>>

 

Lesen Sie hier die Zusammenfassung und Schlussfolgerungen der Studie >>>

 

Hier geht es zur Pressemeldung des Deutschen Bauernverbandes anlässlich der Veröffentlichung und Vorstellung der Studie >>>

 

Hier geht es zu den Präsentationsfolien der Autoren im Rahmen der Veröffentlichung und Vorstellung der Studie >>>

 


 

DIE STUDIE WURDE VOM DBV INITIIERT UND MIT UNTERSTÜTZUNG DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN RENTENBANK ANGEFERTIGT.