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Bauernverband zum Referentenentwurf zum EEG 2027 

Sabet: Besser als erwartet, aber der große Wurf fehlt

Die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, sieht im Referentenentwurf zum EEG 2027 Licht und Schatten:

„Der Referentenentwurf zum EEG 2027 bleibt hinter den Erwartungen der Landwirtschaft zurück, auch wenn Verbesserungen erkennbar sind. Die Anhebung des Maisdeckels sowie der Bonus für Agri-PV und Moor-PV sind richtige Schritte. Die vorgesehenen Verbesserungen reichen jedoch nicht aus, um die notwendigen Investitionen anzureizen“, betont Sabet. „Daher müssen im parlamentarischen Verfahren noch deutliche Nachbesserungen erfolgen.“

Insbesondere bei Biogas bleibt der Entwurf aus Sicht des Bauernverbandes deutlich hinter dem Erforderlichen zurück. „Die Ausschreibungsmengen genügen nicht, um mehr Investitionen in flexible und systemdienliche Biogasanlagen zu erreichen“, sagt Sabet. Zudem muss aus DBV-Sicht der Maisdeckel vollständig abgeschafft werden oder mindestens auf das Niveau des Gebäudemodernisierungsgesetzes angehoben werden.

Positiv bewertet der Bauernverband die vorgesehene Übergangslösung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen. „Ob die geplanten Vermarktungsmodelle in der Praxis funktionieren, bleibt jedoch abzuwarten. Die Betriebe benötigen verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Lösungen“, so DBV-Generalsekretärin Sabet.

„Völlig unverständlich ist der geplante Pachtdeckel für Windenergieanlagen. Er ist ein unnötiger Eingriff in den Markt, schränkt die Vertragsfreiheit der Flächeneigentümer ein und schafft zusätzliche Bürokratie. Wir erwarten deshalb im weiteren Gesetzgebungsverfahren deutliche Nachbesserungen. Die Landwirtschaft ist bereit, ihren Beitrag zu einer sicheren, heimischen und dezentralen Energieversorgung zu leisten. Die Regierung kann mit dem EEG die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Zusätzliche Investitionshemmnisse müssen dabei aber zwingend vermieden werden.“


 

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