| Pressemitteilung

Wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen nachhaltig fördern

Deutscher Bauernverband bietet Zusammenarbeit bei BMLEH-Heimat-Agenda an

Die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Stefanie Sabet, begrüßt die Heimat-Agenda von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und bietet die Zusammenarbeit an: „Wir nehmen die Einladung, das Miteinander der Heimat-Agenda mit Leben zu füllen als Deutscher Bauernverband gerne an“. Besonders positiv bewertet der Deutsche Bauernverband, dass die Stärkung der regionalen Wirtschaft neben dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Wahrung der regionalen Identität als eine tragende Säule der Heimat-Agenda verankert wird. Aus Sicht des DBV ist Heimatpolitik eng mit dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse verbunden. Dazu gehören eine verlässliche Daseinsvorsorge, attraktive Lebensbedingungen auch in Regionen mit demografischen Herausforderungen sowie eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Bauernverband unterstützt ausdrücklich den Ansatz, Entscheidungen möglichst nah an den Menschen vor Ort zu treffen. Das Subsidiaritätsprinzip müsse jedoch mit einer verlässlichen und ausreichenden Finanzausstattung der Kommunen einhergehen, damit diese ihre Aufgaben erfolgreich erfüllen können.

Mit Blick auf die Umsetzung der Heimat-Agenda verweist der DBV auf ein eigenständiges Budget in der GAP ab 2028 sowie auf die besondere Bedeutung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) als zentrales Förderinstrument für die Entwicklung der ländlichen Räume. „Wir können nicht gleichzeitig von lebenswerten ländlichen Räumen sprechen und die dafür notwendigen Förderinstrumente kürzen“, betont Stefanie Sabet.

Der Deutsche Bauernverband sieht in der Heimat-Agenda die Chance, die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen nachhaltig in den Fokus zu rücken. Dazu zählen insbesondere die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, bessere Exportchancen für landwirtschaftliche Produkte sowie ein konsequenter Abbau bürokratischer Belastungen für Betriebe.

„Gerne bringen wir als Bauernverband konkrete Umsetzungsvorschläge ein. Unser gemeinsames Ziel muss sein, in drei Jahren feststellen zu können, dass die Heimat-Agenda Erfolge erzielt hat“, so DBV-Generalsekretärin Sabet.

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