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Ländliche Räume | Diversifizierung
| von Franziska Schmieg

Landwirtschaft und ländliche Räume – ein starkes Fundament

Ländliche Räume sind weit mehr als idyllische Wohn- und Erholungsorte. Sie bilden das ökonomische und gesellschaftliche Rückgrat Deutschlands: leistungsstarke Wirtschaftsstandorte, Innovationsmotoren und prägende Lebensräume.

© Alenka Aust_DBV

Ländliche Räume in Zahlen

Sie umfassen

  • 91% der Landesfläche
  • 57% der Bevölkerung
  • 50% der Bruttowertschöpfung
  • 50% aller mittelständischen Unternehmen
  • 60% aller Ausbildungsplätze
  • 78% der Nettonennleistung zur Erzeugung von Solar- und Windenergie
  • 70% aller deutschen Hidden Champions
  • 64% aller Unternehmensgründungen

Vielfalt und regionale Unterschiede

„Den“ ländlichen Raum gibt es nicht. Die Regionen unterscheiden sich deutlich in ihrer wirtschaftlichen Struktur, Bevölkerungsentwicklung, Infrastruktur und ihren Zukunftsperspektiven (Thünen-Landatlas). Gerade diese Vielfalt macht zielgerichtete, regional angepasste Förderung notwendig.

Ein zentrales Instrument ist die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Sie unterstützt Länder und Kommunen u.a. die Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort zu stärken – von Infrastrukturprojekten über regionale Wertschöpfung bis hin zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume.

BMLEH - Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur + Küstenschutz - Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes".