Jährlicher Weltschulmilchtag im September
Dieser Tag soll auf die ernährungsphysiologisch relevante Rolle der Milch in der Ernährung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen
Die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hebt jährlich am letzten Mittwoch im September die Bedeutung von Schulmilchprogrammen hervor. An diesem Tag soll auf die ernährungsphysiologisch relevante Rolle der Milch in der Ernährung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht werden.
Auch die EU mit seinen Mitgliedsstaaten unterstützt mit seinem europäischen Schulprogramm die Abgabe von Schulmilch sowie die von Schulobst und -gemüse mit insgesamt rund 221 Mio. Euro pro Schuljahr. Für die Abgabe von Schulmilch werden aus dem EU-Budget jährlich ca. 90 Mio. Euro europaweit und davon mehr als 9 Mio. Euro für Deutschland zur Verfügung gestellt. So konnten z.B. im Schuljahr 2022/23 u. a. über sechs Millionen Liter Trinkmilch und 500 Tonnen Naturjoghurt an Kinder verteilt werden. Mehr Informationen dazu auch auf der BMLEH-Homepage.
Die EU überarbeitet hat im Juli 2021 mit einer Überarbeitung seines Schulprogrammes begonnen, um den Einklang mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ für einen nachhaltigen Lebensmittelkonsum zu fördern. Dieser Refit-Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Hier wird sich der DBV über den europäischen Bauernverband Copa-Cogeca weiter intensiv einbringen.
Anlässlich des Weltschulmilchtags weist auch der Internationale Weltmilchverband (IDF) jährlich auf die Bedeutung von Schulmilchprogrammen zur Ernährungssicherung weltweit hin und gibt in Webinaren und Broschüren einen internationalen Überblick.