Das MoNaKo-Projekt
Mit dem Projekt MoNaKo (Modellhafte Erprobung von Naturschutz‑Kooperativen in verschiedenen Agrarlandschaften Deutschlands nach niederländischem Ansatz) wird in Deutschland untersucht, unter welchen Bedingungen sich der in den Niederlanden etablierte Ansatz der Naturschutz‑Kooperativen auf deutsche agrarpolitische, rechtliche und administrative Rahmenbedingungen übertragen lässt. Ziel des Projekts ist es, kooperative Formen der Umsetzung von Agrarumwelt‑ und Klimamaßnahmen (AUKM) zu erproben, die ökologisch wirksam sind und gleichzeitig die Akzeptanz bei landwirtschaftlichen Betrieben erhöhen sowie den Verwaltungsaufwand reduzieren.
Mit dem Projekt MoNaKo (Modellhafte Erprobung von Naturschutz‑Kooperativen in verschiedenen Agrarlandschaften Deutschlands nach niederländischem Ansatz) wird in Deutschland untersucht, unter welchen Bedingungen sich der in den Niederlanden etablierte Ansatz der Naturschutz‑Kooperativen auf deutsche agrarpolitische, rechtliche und administrative Rahmenbedingungen übertragen lässt. Ziel des Projekts ist es, kooperative Formen der Umsetzung von Agrarumwelt‑ und Klimamaßnahmen (AUKM) zu erproben, die ökologisch wirksam sind und gleichzeitig die Akzeptanz bei landwirtschaftlichen Betrieben erhöhen sowie den Verwaltungsaufwand reduzieren.
Das MoNaKo‑Projekt wird durch die Landwirtschaftliche Rentenbank im Rahmen des Förderprogramms „Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft“ gefördert. Die Projektleitung und Verbundkoordination liegen beim Deutschen Bauernverband e. V. (DBV). Die praktische Umsetzung erfolgt in vier Modellregionen in den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen‑Anhalt und Rheinland‑Pfalz. Als Regionalpartner wirken der Landesbauernverband Brandenburg, die Stiftung Kulturlandschaft Rheinland‑Pfalz, die Stiftung Kulturlandschaft Sachsen‑Anhalt sowie die Stiftung Kulturlandpflege in Niedersachsen mit. Die wissenschaftliche Begleitforschung übernimmt das Thünen‑Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen.
Inhaltlich orientiert sich MoNaKo am niederländischen Modell der Naturschutz‑Kooperativen, bei dem sich Landwirte in regionalen Zusammenschlüssen organisieren. Diese Kooperativen übernehmen zentrale Aufgaben der Planung, Koordination und administrativen Abwicklung von AUKM. Anstelle einzelbetrieblicher Anträge wird ein kooperativer Sammelantrag gestellt, der eine überbetriebliche und landschaftsbezogene Maßnahmenplanung ermöglicht. Ziel ist es, ökologische Wirkungen zu erhöhen, bürokratische Belastungen zu verringern und das Risiko von Kürzungen und Sanktionen zu reduzieren.
Die MoNaKo‑Zwischenbilanz zeigt, dass der kooperative Ansatz in den Modellregionen grundsätzlich auf Akzeptanz bei landwirtschaftlichen Betrieben stößt und neue Spielräume für eine zielorientierte, überbetriebliche Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen eröffnet. Gleichzeitig macht das Projekt deutlich, dass rechtliche, administrative und institutionelle Rahmenbedingungen entscheidend für den Erfolg des Modells sind. Es braucht regional berechenbare Förderhöhen und Gestaltungsspielräume, die eine regionalspezifische Maßnahmengestaltung zulassen. Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Agrarumweltförderpolitik, insbesondere mit Blick auf zukünftige Förderperioden.