14.01.2026

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Grünen Woche in Berlin hebt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, die herausragende Bedeutung dieser Messe für die Land- und Ernährungswirtschaft hervor: „Die Grüne Woche ist zum einen der agrarpolitische Höhepunkt zu Beginn eines jeden Jahres, zum anderen ist sie eine Leistungsschau der Branche und eine wunderbare Plattform, um mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.“ Nachdem die Vereinten Nationen 2026 zum internationalen Jahr der „Frauen in der Landwirtschaft“ erklärt haben, wird der Deutsche Bauernverband dieses Thema nicht nur auf der Grünen Woche, sondern das ganze Jahr über in den Vordergrund stellen.

Politisch steht die Messe ganz im Zeichen geopolitischer Veränderungen. Den Landwirtinnen und Landwirten komme gerade in diesen unsicheren Zeiten eine entscheidende Rolle zu. „Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit und gleichzeitig ist sie ein Garant für politische und gesellschaftliche Stabilität. Auch deshalb müssen wir eine sichere Versorgung mit heimischen Lebensmitteln aufrechterhalten und dürfen uns nicht von Importen aus dem Ausland abhängig machen. Hierfür braucht es dringend ein Programm zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Markt und endlich einen wirksamen Bürokratieabbau für unsere Betriebe“, fordert DBV-Präsident Rukwied.

Auch in diesem Jahr steht für den Deutschen Bauernverband das Zusammenspiel zwischen Ernährungssicherheit, Klima- und Artenschutz im Mittelpunkt der Grünen Woche. „Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle bei der Lösung dieser großen Herausforderungen unserer Zeit. Entscheidend ist, dass auch hier die richtigen politischen Rahmenbedingungen gesetzt werden. Überregulierung ist der falsche Weg“, betont Bauernpräsident Rukwied.