20.05.2026

Mit Bioenergie, Photovoltaik und Windkraft tragen land- und forstwirtschaftliche Betriebe maßgeblich zur heimischen Energieerzeugung bei und stärken zugleich die regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und hoher Volatilität auf den Energiemärkten zeigt sich mehr denn je, dass erneuerbare Energien aus heimischen Quellen unverzichtbar für Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität sind. Die derzeitigen Gesetzgebungsverfahren zeichnen aber derzeit ein anderes Bild: von großer Unsicherheit und Sparmaßnahmen, die zur Folge haben, dass Investitionen von kleinen bis mittelständischen Betrieben eingestellt werden.

„Unsere Betriebe liefern verlässlich Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen – dezentral, flexibel und systemdienlich“, betont DBV-Generalsekretärin Sabet. Gleichzeitig stellt Sabet klar: "Diese Leistungen können nicht zum Nulltarif erbracht werden. Verlässliche politische Rahmenbedingungen sind entscheidend, um Investitionen in erneuerbare Energien langfristig abzusichern."

Kritisch bewertet der Bauernverband undifferenzierte regulatorische Eingriffe wie den Redispatch-Vorbehalt sowie eine derzeit im EEG-Leak vorgesehene Streichung der Förderung von Agri- und Moor-PV Anlagen und eine weiterhin ausbleibende Perspektive für viele Biogasanlagen.