10.02.2026

Anlässlich des Milchgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes und Milchpräsident Karsten Schmal die sofortige Einführung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Risikoausgleichsrücklage, um den dramatischen Schwankungen auf den Märkten Stand halten zu können: „Der Minister muss jetzt handeln und tragfähige Kriseninstrumente einführen. Die Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage muss jetzt unverzüglich kommen. Zudem brauchen wir auch valide Prognosemodelle und Unterstützung bei Preisabsicherungssystemen. Nicht zuletzt ist die gesamte Kette gefordert, durch verantwortungsvolle Preisbildung die heimische Versorgung zu sichern. Unsere Milchviehbetriebe geraten durch die aktuellen Preisentwicklungen unter zunehmenden wirtschaftlichen Druck. Eingriffe in den Markt, wie im §148 GMO mit verpflichtenden Lieferverträgen oder Mengenbegrenzungen vorgesehen, lehnen wir ab, weil sie Bürokratie aufbauen und die Ertragschancen der Milchviehbetriebe unnötig beschränken.“